9.5 C
Königs Wusterhausen
Sonntag, März 3, 2024
Stellenangebote der KOCH AG Zeesen

Gärtnern mit gutem Gewissen

Wildblumenwiese und Insektenhotel bieten natürliche Nahrung

Sogenannte Unkräuter schaden einerseits zwar den Nutzpflanzen im Garten, sind andererseits aber für das ökologische Gleichgewicht wichtig. So dient beispielsweise die Brennnessel den Raupen von rund 50 Falterarten als Nahrungsquelle. Wer Unkraut im Garten bekämpft, sollte deswegen an anderer Stelle für Ausgleich sorgen.

Beispielsweise mit einer kleinen Wildblumenwiese oder durch das Aufstellen von Insektenhotels. Die Bekämpfung der Unkräuter geschieht in den meisten Gärten zunächst mechanisch durch das Rausziehen der Pflanzen. Vom Hacken raten Gartenexperten ab. Sabine Klingelhöfer von Neudorff: „Viele Unkrautsamen warten im Erdreich jahrelang auf den richtigen Moment. Beim Hacken werden sie dann aus unteren Bodenbereichen nach oben geholt – und fangen an zu keimen“. Besser ist es, vereinzelte Pflanzen mit tiefen Pfahlwurzeln auszustechen. Mit dem richtigen Werkzeug funktioniert das recht gut. Bei starkem Befall oder dem Auftreten von Problempflanzen wie Giersch und Brennnessel ist die mechanische Bekämpfung allerdings so gut wie sinnlos. Hier hilft meist nur noch ein Unkrautmittel, das im Idealfall ohne Glyphosat wirkt, biologisch abbaubar ist und weder Haustieren noch Bienen oder anderen Nützlingen gefährlich wird. Weitere Informationen zum umweltbewussten Gärtnern gibt es online unter 
www.neudorff.de.

txn

RELATED ARTICLES

Meist gelesen

Kommentare