Grizzlys im Nachschuss „erlegt“

Netzhoppers erkämpften mit 3:2 gegen Giesen dritten Saisonsieg

Die Netzhoppers „erlegten“ am Samstag die Grizzlys aus Giesen erst im fünften Satz. Wie schon im Februar gelang der Sieg im „Nachschuss“. Damals in einem Rekordspiel von 146 Minuten. Aber auch der dritte Saisonsieg der Netzhoppers KW-Bestensee in der Landkost Arena von Bestensee mit 3:2 (21:25, 25:22, 25:20, 14:25, 15:11) war spannend bis zum Schluss: Routinier Dirk Westphal verwandelte im Tiebreak den zweiten Matchball. „Es war ein Spiel mit Charakter“, sagte Netzhoppers-Coach Mirko Culic zum KaWe-Kurier, „von beiden Mannschaften.“ Zu Beginn zeigten die Netzhoppers vor allem im Abwehrverhalten Schwächen, um dem Angriffsschwung der Giesener Paroli zu bieten. Daran änderte auch das Heimdebüt des chilenischen Neuzugangs Simon Guerra im Mittelblock nichts. Erst im zweiten Satz entwickelten die Dahmeländer mehr Durchschlagskraft, gewannen auch den dritten. Doch im vierten Satz verloren die Netzhoppers durch eine 0:7-Punkte-Serie den Spiel-Faden. Im Tiebreak dann lagen die Gastgeber vom 2:1 an bis zum Sieg durchgängig knapp in Führung. Unbeschreiblicher Jubel der 476 Zuschauer danach in der „Brandenburg-Hölle“. Beste Spieler waren der Kanadier Casey Schouten als zuverlässiger Punktesammler und Ex-Nationalspieler Dirk Westphal. Für die beiden verlorenen Sätze mussten die Netzhoppers in der Endabrechnung allerdings einen der drei Punkte an Giesen abgeben. Sie tauschten mit den Giesenern die Plätze und stehen nun mit acht Punkten auf Platz 8. UR