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Grünes Licht für Elch und Kranich

Zahlreiche Wildtiere nutzen
die LDS-Grünbrücke an der A13

Fünf Grünbrücken führen auf Brandenburger Gebiet über die Autobahnen. Sie sind mit Kameras ausgestattet, um zu dokumentieren, wie intensiv sie von Wildtieren genutzt werden. Das Landeskompetenzzentrum Forst Brandenburg (LFE) legte nun einen Bericht für die drei Grünbrücken in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Potsdam-Mittelmark und Oder-Spree vor. Dort wurden im Beobachtungszeitraum von September 2012 bis Dezember 2018 zwischen 5000 und 11700 Wildtierquerungen registriert.

Die am meisten aufgezeichnete Wildtierart auf der Grünbrücke in LDS über die A13 bei Teupitz ist der Feldhase. Daneben nutzen häufig auch Kraniche die Querung über die Straßentrasse. Zu den außergewöhnlichen Gästen auf der Überführung gehören Elche, die zweimal gesichtet wurden. Auffällig sind die in den letzten Jahren stark angestiegenen Ablichtungen von Wölfen auf allen drei Brücken. Das spricht einerseits für die Funktionalität der Brücken als Wildtierpassage, andererseits für das Anwachsen der Wolfsdichte in der Region und, damit verbunden, ein Ansteigen der Ausbreitungsdynamik. An den beiden anderen Brücken sind das Damwild (A9) bzw. das Rotwild (A12) vorherrschend. RED

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