Gut für Ärzte und Patienten

Das Team des neuen Medizinischen Versorgungszentrums am Achenbach-Krankenhaus von Königs Wusterhausen. Foto: Klinikum

Das neue Medizinische Versorgungszentrum 
in KW hat seine Arbeit aufgenommen

Anfang Februar ist auf dem Gelände des Achenbach-Krankenhauses in Königs Wusterhausen ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Betrieb gegangen. Zu dem neu gegründeten MVZ gehören eine allgemeinmedizinisch-hausärztliche sowie eine chirurgische Praxis. Leiterin des MVZ ist Dr. Claudia Jaschik: „Ich sehe den Bedarf und kenne die Wünsche der Menschen in der Region. Ich freue mich, mit dieser ärztlichen Tätigkeit zur adäquaten Versorgung beitragen zu können“, sagt sie. Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald, freut sich, dass nun die chirurgische Praxis auf dem Gelände des Krankenhauses neu belebt wird. „Wir schließen die Lücke in der ambulanten chirurgischen Versorgung, die durch das Ruhen der vorherigen Praxis entstanden ist. Sowohl chirurgisch als auch hausärztlich ist es unser Ziel, in Kooperation mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten einen Beitrag zur Verbesserung der ambulanten Versorgung zu leisten.“ Im Jahr 2004 entstanden die ersten fachübergreifenden Medizinischen Versorgungszentren, die vergleichbar mit den Polikliniken in der ehemaligen DDR sind. Seither nimmt deren Zahl ständig zu, weil die Tätigkeit in einem MVZ für Ärzte attraktiv ist. Und auch die Patienten profitieren von kurzen Wegen und von der fächerübergreifenden Therapie. Ende 2017 arbeiteten bundesweit bereits über 18000 Ärzte in einem MVZ. In Brandenburg gab es bis Ende 2017 fast hundert MVZ, davon waren 42 in Trägerschaft eines Krankenhauses. Diese Verbindung erleichtert und verbessert die Kooperation von ambulanter und stationärer medizinischer Behandlung. RED/ PI Klinikum Dahme-Spreewald