Hände weg von Fundmunition

Hände weg von Fundmunition

Stadtverwaltung Königs Wuterhausen mahnt zu sachgemäßen Umgang mit Kampfmittelresten

Immer wieder finden Bürgerinnen und Bürger in Königs Wusterhausen alte Munition bzw. Kampfmittel. Betroffen sind sowohl öffentliche als auch private Flächen. Daher appelliert die Stadtverwaltung: Hände weg von Fundmunition. Es besteht Lebensgefahr.

Von Kampfmitteln gehen neben Explosions- und Brandgefahr auch Gefahren für eine Vergiftung und für die Umwelt aus. Je länger Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefährlicher werden sie – unabhängig von Größe und Form. Auch wenn nur ein Verdacht besteht, darf der Gegenstand nicht berührt werden. Es ist verboten, nach Kampfmitteln zu suchen. Bei einem Fund darf dieser nicht in Besitz genommen oder eigenmächtig beseitigt werden. Die nächste Ordnungsbehörde bzw. Polizeidienststelle ist unverzüglich zu benachrichtigen.

Zu den Kampfmitteln zählen unter anderem Gewehrpatronen, Granaten, Bomben, Zünder, Minen, Spreng- und Zündmittel sowie Kriegswaffen oder wesentliche Teile von Kriegswaffen. Weitergehende Informationen bietet die Ordnungsbehördliche Verordnung zur Abwehr von Gefahren durch Kampfmittel, auch bekannt als Kampfmittelverordnung für das Land Brandenburg, vom 9. November 2018.

RED/ PI Stadt KW