Im Stundentakt durch den Spreewald

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Regionale Verkehrsgesellschaft
Dahme-Spreewald startet mit PlusBus-Konzept

Seit Anfang des Monats 2018 fahren auch im Landkreis Dahme-Spreewald PlusBusse. Damit ist die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH (RVS) bereits das fünfte Verkehrsunternehmen in Brandenburg, das das PlusBus-Konzept einführt.

Insgesamt umfasst die PlusBus-Familie bereits 13 Buslinien im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Unter dem Namen PlusBus „Spreewald“ verkehren die Linien 472 (Luckau-Lübben) und 500 (Lübben-Burg) in Zukunft nach dem bekannten PlusBus Prinzip: Stundentakt, Anschluss zur Bahn und Wochenendangebot. Damit noch mehr Regionen von der Premiummarke für Busverkehr im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg profitieren können, plant die Landesregierung eine zusätzliche Finanzierung für PlusBusse.

Durch das neue Angebot fahren die Busse der PlusBus-Linie 500 (Lübben-Burg) an Wochentagen im festen 60 Minutentakt. Ein Anschluss von und zur Bahn besteht am Bahnhof Lübben in Richtung Berlin und Cottbus. Auch für Wochenendbesucher öffnet sich der Spreewald mit dem neuen PlusBus-Angebot. Am Samstag und Sonntag gibt es fünf Fahrten je Richtung. Damit sind auch wichtige touristische Orte in Straupitz und Burg noch besser erreichbar.

Die PlusBus-Linie 472 verbindet Luckau und Lübben im Stundentakt. In Lübben besteht ein stündlicher Anschluss zur Regionalexpresslinie RE 2 von und nach Berlin. Auch am Wochenende sind Bus und Bahn aufeinander abgestimmt. In Lübben ergibt s aus dem stündlichen Angebot der PlusBus-Linien 472 und 500 gemeinsam mit dem Stadtbusverkehr ein 20 Minutentakt – ein Angebot, das vielen Einwohnern und Gästen den Umstieg auf den Nahverkehr ermöglicht.

Der PlusBus „Spreewald“ist dank des neuen Außendesign auf der Straße nicht zu übersehen. Für nähere Informationen hat die RVS zusätzlich einen Flyer mit den neuen Fahrplänen erstellt. „Ich freue mich, dass sich immer mehr Verkehrsgesellschaften zur Einführung des PlusBus-Systems entschließen“, sagt Brandenburgs Verkehrsministerin  Kathrin Schneider angesichts der Einführung der Linien. „Damit werden die Verkehrsverhältnisse im ländlichen Raum verbessert. Wir wissen, dass diesem Mehr an Angebot auch ein Mehr an Kosten gegenübersteht. Deshalb wollen wir die Verkehrsunternehmen bei der Einführung des Systems finanziell unterstützen.“

Der Landkreis Dahme-Spreewald unterstützt die Umsetzung des PlusBusses Spreewald auch ohne zusätzliche Landesförderung. „Wir nehmen unsere Verantwortung bereits wahr“, sagt dazu Landrat  Stephan Loge. „Gemeinsam mit weiteren Projekten wie einer derzeit diskutieren Gästekarte für Übernachtungsgäste im Spreewald zeigt sich der Landkreis als modern und nachhaltig. Wir werden diesen Weg auch in Zukunft fortsetzen und den Nahverkehr stärken.“ In diesem Sinne setzt auch RVS-Geschäftsführer Siegfried Richter darauf, den PlusBus Spreewald in Zukunft noch erweitern zu können.

Die PlusBusse fahren seit drei Jahren in Brandenburg unter dem Slogan „Ein Takt, mit dem Sie rechnen können“. In der Region ist er unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das Produktsymbol erkennbar – ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen.  Das Land Brandenburg plant, die Einrichtung weiterer PlusBus-Linien in ganz Brandenburg finanziell zu unterstützen. Derzeit ist eine Verwaltungsvorschrift durch das Land Brandenburg in Vorbereitung. Sie soll dieses Jahr noch umgesetzt werden und den Landkreisen die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen, die sich aus den Kosten für den Mehrverkehr ergeben.

red/ PI VBB

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