Kinderbilder im Kita-Grundstein

Fachbereichsleiterin Ria von Schrötter und Bürgermeister Swen Ennullat legen den Grundstein für die neue Kita in der Rosa-Luxemburg-Straße. Foto: Stadt KW

Eines der größten diesjährigen Bauprojekte von KW ist gestartet

Der Grundstein für die neue Kindertagesstätte in der Rosa-Luxemburg-Straße 7c in Königs Wusterhausen ist gelegt. „Ich freue mich sehr, dass wir einen weiteren Schritt für eine moderne Kinderbetreuungseinrichtung in der Stadt getan haben“, sagte Bürgermeister Swen Ennullat bei der Zeremonie in der vergangenen Woche. Der größte Teil der Bodenplatte ist gegossen. Die ersten Stützen und Wände sind schon gemauert.

Gemeinsam mit Ria von Schrötter, der Fachbereichsleiterin Bürgerdienste, Ordnung, Familie der Stadtverwaltung, setzte Swen Ennullat den Grundstein in Form eines Behälters in das Fundament. Für die Nachwelt sind darin die Baupläne, etwas Kleingeld und eine Ausgabe einer Tageszeitung aufbewahrt. Außerdem hatten einige Vier- und Fünfjährige aus der Kita „Spielspaß“ ein Bild gemalt, wie sie sich ihr neues Domizil vorstellen. Auch dieses Bild landete in dem Grundstein. Das neue Gebäude auf einem 6300 Quadratmeter großen Grundstück soll 60 Krippen- und 162 Kita-Kindern Platz bieten. Die Stadt investiert rund neun Millionen Euro. „Es ist eines der größten Bauprojekte in diesem Jahr“, erklärte Swen Ennullat vor den Gästen.

Aktuell herrscht wegen der niedrigen Temperaturen Baustopp. Der Neubau soll Ende des Jahres fertig sein. Einziehen werden die Kinder und Mitarbeiter der AWO Kita „Spielspaß“. Ihr bisheriges Gebäude entspricht nicht mehr den baulichen Standards für eine Integrationseinrichtung. Nach dem Umzug wird das alte Gebäude abgerissen. An seiner Stelle wird eine weitere Kindertagesstätte errichtet. Die Firma Schneider Systembau GmbH, die als Totalunternehmer auftritt, hatte sich bei der europaweiten Ausschreibung mit einer Bauweise aus einschaligem Mauerwerk der Außenwände, Stahlbetonmassivdecken und einem Gründach beworben und den Zuschlag erhalten. Während der Bauvorbereitung waren auf einem Nebengelände Reste eines Tanklagers im Boden entdeckt worden. Das Erdreich war kontaminiert und musste von einer Fachfirma entsorgt werden. Nach einer Beprobung war klar, dass das Grundstück für die neue Kita nicht von dem kontaminierten Boden betroffen ist. Somit erteilte das Umweltamt die Baugenehmigung. Beim Aushub des Fundamentbereiches traten Kohle-Asche-Funde auf, die ebenfalls in Abstimmung mit der Umweltbehörde ausgehoben und entsorgt wurden. Die gut abgrenzbaren Funde stellen keinen gefährlichen Abfall dar, sind leicht trennbar und werden vollständig entfernt und abtransportiert.

RED/ PI Stadt KW

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