Kleine Chance auf die Playoffs gewahrt

Netzhoppers besiegten die Volleys Herrsching mit 3:1

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die Netzhoppers haben in der Volleyball-Bundesliga noch eine kleine Chance auf die Playoff-Teilnahme: In einer vorgezogenen Partie zeigten sie am Donnerstagabend vor 427 Zuschauern in der LandkostArena Bestensee eine beeindruckende Leistung und setzten sich gegen den „Lederhosenklub“ Volleys Herrsching mit 3:1 (25:19, 18:25, 25:23, 25:23) durch. Die Netzhoppers stehen jetzt auf dem neunten Tabellenplatz, der allerdings nicht zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Wie alle Sätze blieb besonders der Schlussabschnitt hochspannend. Keine Mannschaft konnte sich nennenswert absetzen. Auch weil bei den Netzhoppers wie bei den Herrschingern die Fehlerquote zu hoch war und zu viele Angaben versemmelt wurden. Doch immer wieder imponierten die Netzhoppers, besonders bei den letzten Ballwechseln, durch ihre Nervenstärke. Im Team von Trainer Mirko Culic überragte Casey Schouten. Der Kanadier half seiner Mannschaft mit zahlreichen erfolgreichen Angriffsaktionen auch über kritische Phasen hinweg. „Was meine Mannschaft im dritten und vierten Satz gezeigt hat, war für mich draußen sehr nervenaufreibend. Ich hatte teilweise einen Puls von 180“, sagte Culic nach dem siebten Saisonerfolg seines Teams, wobei er bislang nicht gekannte Freudenausbrüche zeigte. „Wir haben jedenfalls unsere Hausaufgaben gemacht. Es ist aber nie einfach, wenn der Erwartungsdruck im Vorfeld so hoch ist, die entsprechende Leistung zu bringen. Wir haben jetzt noch zwei Partien vor der Brust, in denen wir alles geben werden, um nach dem letzten Spieltag auf dem achten Rang zu stehen.“

Am Samstag, 16. März, treten die Netzhoppers beim amtierenden Pokalsieger, dem VfB Friedrichshafen, an. UR