Knete machen mit Trump

Anfang haben wir über den Irren im Weißen Haus noch gelacht. Aber das kann man inzwischen nicht mehr. Zumal einem das Wort Trump bei jeder Gelegenheit anfällt wie ein tollwütiger Hund. Macht man früh das Radio an – Spitzennachricht ist stets irgendwelcher Mist, den der sogenannte mächtigste Mann der Welt wieder von sich gegeben hat. Ich warte nur noch auf die Meldung, dass er die Indianer zurück nach Indien schicken will. Schlägt man die Zeitung auf – das fiese Trumpel-Grinsen bleckt einen an. Schaltet man die Glotze an – auf allen Kanälen glotzt er einen an. Man traut sich ja schon gar nicht mehr, den Klodeckel hochzuheben. In der Ausstellung „Drauf geschissen“ auf der Burg Storkow sah ich Klopapier mit seinem Konterfei zum – nun ja, sich putzen. Ich beneide Bundes-Angela nicht, wenn sie ihm wie auch diesem Erdogan diese Woche beim G-20 Gipfeltreffen in Hamburg die Hand reichen muss. Hoffentlich macht sie dann nicht ihr bekanntes Dreieck in Bauchnabelhöhe. Trump könnte das missverstehen… Sicher wird Trump in Hamburg verkünden: Ich bin ein großer Denker. Und Erdogan: Ich bin ein großer Demokrat. Da kann die Merkelin nur sagen: Und wir haben in Berlin einen fertigen BER-Flughafen. Jetzt kann übrigens mit Trump Geld anhäufen. Es gibt – allen Ernstes – eine App, mit der immer dann ein festgelegter Geldbetrag auf ein Konto überwiesen wird, wenn Trump wieder geistigen Dünnschiss twittert. Ich habe das probiert – die Kasse klingelt wie verrückt, laufend ging Geld aufs Konto. Das Problem ist nur, man muss ein Konto haben, von dem das Geld abgebucht wird. Mein neues war nach kurzer Zeit prall gefüllt – und das Abbuchkonto ratzekahl leergebucht. Kann man nur hoffen, dass bei den Amis das Vertrauenskonto für Trump auch bald leer ist. In einigen US-Bundesstaaten hat man jetzt Marihuana legalisiert. Sie brauchen das. Wegen Trump. Denn wenn er so weitermacht und alles Erreichte seiner Vorgänger rückgängig macht, sind die USA bald wieder eine Kolonie Englands. Trump will ja aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen. Aber die Eltern von Trump hatten auch kein Pariser-Abkommen. Schade, sonst wäre uns einiges erspart geblieben. Und überhaupt.

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