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Königs Wusterhausen braucht Fahrradparkhaus

VBB-Studie sieht Bedarf von mehr als 1000 Stellplätzen / Grüne fordern Landkreis zum Handeln auf

Königs Wusterhausen braucht ein Fahrradparkhaus am Bahnhof. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg in Auftrag gegebenen Studie, die das Land Brandenburg kürzlich veröffentlicht hat. „Insgesamt werden in Brandenburg bis zum Ende des Jahrzehnts 21500 zusätzliche Fahrradstellplätze an Bahnstationen benötigt, darunter über Tausend in Königs Wusterhausen“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der bündnisgrünen Landtagsfraktion Clemens Rostock.

Die Studie beziffert den zusätzlichen Bedarf bis 2030 auf 1157 Fahrradstellplätze. Ab einer Größenordnung von 500 zusätzlich benötigten Abstellplätzen lohne sich ein Fahrradparkhaus. Bislang haben in Brandenburg drei Städte Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen: Bernau seit 2014 (508 Stellplätze), Potsdam seit 2015 (557 Stellplätze) und Oranienburg seit 2018 (1056 Stellplätze). Um den Bedarf an zusätzlichen Fahrradstellplätzen an Bahnhöfen zu decken, müsse die öffentliche Hand ihr finanzielles Engagement vervierfachen, heißt es weiter in der Studie.

„Es ist an der Zeit, dass das am Bahnhof Königs Wusterhausen geplante Fahrradparkhaus endlich umgesetzt wird“, fordert Clemens Rostock. „Wichtig wäre, wenn der Landkreis Dahme-Spreewald die Studienergebnisse ernst nimmt und das Fahrradparkhaus in Königs Wusterhausen in den nächsten Nahverkehrsplan des Landkreises aufnimmt.“ Die Ausweisung der Bike & Ride-Maßnahmen im Nahverkehrsplan des Landkreises sei die Grundvoraussetzung für eine landesseitige Förderung.

RED/ PI Bündnis 90/Die Grünen

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