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Freitag, Februar 23, 2024
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Krimi-Abend beim Geisterspiel

Netzhoppers KW-Bestensee holen nach einem 
dramatischen Match einen 3:2-Auswärtssieg in Lüneburg

„Die bessere Mannschaft hat heute ein richtig spannendes Match gewonnen“, sagt Netzhoppers-Coach Christophe Achten nach dem 3:2-Erfolg (25:23, 25:18, 18:25, 24:26, 16:14) bei der SVG Lüneburg. „Schade, dass dieses Spiel ohne Fans ausgetragen werden musste, da es richtige Werbung für den Volleyballsport war.“ Die Gäste aus dem Dahmeland konnten somit auch in Niedersachsen an den tollen Heimauftritt gegen die United Volleys aus Frankfurt am Main anknüpfen. 

Im ersten Abschnitt wirkten die Gäste vom ersten Ballwechsel an sehr konzentriert und sorgten mit sehr harten Aufschlägen dafür, dass die Lüneburger Deckung ordentlich unter Dauerdruck gesetzt wurde. Besonders die Angaben von James Weir, der bei 23 Versuchen nur einen Fehler machte, und Karli Allik (5 Asse) bekam das SVG-Team nur selten unter Kontrolle. Auf den Außenpositionen nutzten Theo Timmermann, der den Vorzug vor dem wiedergenesenen Dirk Westphal bekam, und ein richtig stark spielender Johannes Mönnich ihre Möglichkeiten eiskalt. Ab der Mitte des zweiten Satzes erhöhten die Netzhoppers noch einmal die Schlagzahl und zogen bis auf 24:18 davon. Ein Aufschlagfehler von Lüneburg führte zum 25:18-Satzgewinn. Abschnitt Nummer drei war wie bereits die beiden Durchgänge zuvor  von starken Angriffsaktionen auf beiden Seiten geprägt. Zum ersten Mal legte die SVG ihre Nervosität ab und punktete kontinuierlich. Nach 27 Spielminuten gelang den Gastgebern beim 25:18 ihr erster Satzgewinn.

An den vierten Durchgang werden die Netzhoppers-Akteure sicherlich noch sehr lange Zeit zurückdenken, denn nach einer klaren 24:18-Führung sorgte ein 8:0-Lauf von Lüneburg für den 2:2-Satzausgleich. „Ich glaube, meine Jungs waren mit der klaren Führung im Rücken zum Ende des Satzes hin ein wenig verrückt im Kopf“, erzählt Achten mit einem leichten Lächeln im Gesicht. Anstatt im alles entscheidenden Tie-Break die Köpfe hängen zu lassen, gaben die Netzhoppers auf der Platte die richtige Antwort. Sie behielten dieses Mal nach einer 5:1-Führung und einem 13:13-Ausgleich die Ruhe. Als der Schmetterball von Hannes Gerken im Aus landete, war der 16:14-Satzgewinn perfekt. „Dickes Lob an die Jungs, die nach dem verlorenen vierten Satz richtig cool geblieben sind und sich dadurch den Tie-Break holten“, lobt Achten sein Team. RED/ PI Netzhoppers

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