Kunstrasen hat keine „oberste Priorität“

Streit um Baustart für Fußballfeld in Zeesen

Die SPD/Wir-für-KW-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung von Königs Wusterhausen kämpft weiter für den Baustart des Kunstrasenplatzes für den FSV Eintracht KW in Zeesen im Jahr 2018.  Die Fraktion hat eine Unterstützerliste geschlossen unterzeichnet – eine Unterschriften-Liste liegt im SPD-Bürgerbüro in der Schlossstraße 6 in KW für weitere Unterzeichner bereit. Unterstützung kann auch direkt beim Verein und dessen Präsidenten, Marcel Joachimstahler, bekundet werden.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte das Geld für den Bau im Jahr 2018 ursprünglich bereits bewilligt. Der Baustart ist aber mittlerweile auf  frühestens Oktober 2019 verschoben worden. Die Stadtverwaltung erklärt in einer aktuellen Stellungnahme, dass Königs Wusterhausen vor der sehr großen Herausforderung stehe, „schnellstmöglich erhebliche Investitionen im Bildungsbereich, wie Schaffung von notwendigen Betreuungskapazitäten im Bereich Kita und Hort sowie Schulneubauten, nachzuholen. Diese Vorhaben sind als pflichtige Selbstverwaltungsaufgaben der Stadt aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zwingend wahrzunehmen. Deren Umsetzung hat daher oberste Priorität.“

Bürgermeister Swen Ennullat weigere sich nicht, den Bau des Kunstrasenplatzes des FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen e. V. noch in 2018 umzusetzen. „Der Neubau eines zusätzlichen Kunstrasenspielfeldes für den Verein hat jedoch als eine freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe der Stadt hinter der Umsetzung pflichtiger Maßnahmen zurückzustehen. Dieser Umstand wurde allen Stadtverordneten mehrfach erörtert“, so heißt es in der Erklärung der Stadt weiter. Gleichwohl begrüße die Stadt sehr, „dass sich der Sportverein nun um Fördermittel bemüht und wird ihn in seinem Anliegen unterstützen. Dafür steht die Verwaltung in direktem Kontakt mit der Vereinsführung, um das seit 2008 in Rede stehende Vorhaben umzusetzen.“ Für Tobias Schröter, Mitglieder der SPD/Wir-für-KW-Fraktion und des  Sportausschuss der SVV, bedeutet dies aber, dass sich die Stadt eine hohe Summe Fördermittel entgehen lässt. Immerhin seien 100000 Euro in Aussicht gestellt. Bedingung sei aber ein Baustart in 2018. „Deshalb braucht der Verein weiter Unterstützung“, so Tobias Schröder.

red

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