Kurz nach dem 11.11.: 1111 Entbindungen

Erfreulicher Geburtentrend: Bereits 1125 Babys im Klinikum

In diesem Jahr fand bereits die 1111. Entbindung des Klinikums Dahme-Spreewald in der Spreewaldklinik Lübben statt. Am 15. November 2017 freuten sich Anika Buschke und Marco Boschan über ihre Tochter Leonie Marie Buschke. Sie begrüßte das Leben um 12:27 Uhr mit 3750 Gramm Gewicht und 51 cm Größe und ist in Lübben zu Hause. Werden auch die Zwillinge gezählt, ist Leonie sogar schon Baby 1125 in diesem Jahr.

Angela Aurich, Leitende Hebamme in Lübben, sagt mit Blick auf die Zahlen: „In Lübben haben wir jetzt insgesamt 475 Babys und sind ganz gespannt, wie viele neue Erdenbürger wir bis zum Jahresende im Leben begrüßen werden.“ Die runde Zahl 500 ist eine Orientierung, im letzten Jahr waren es sogar 550 Neugeborene, darunter sechs Zwillingspaare. Ähnlich ist es im Achenbach-Krankenhaus. Hier waren es im Jahr 2016 insgesamt 782 Babys inklusive drei Zwillingspärchen. „Auf das 700. Baby warten wir in diesem Jahr noch“, so Andrea Bengelsdorf, die Leitende Hebamme in Königs Wusterhausen.

Vor dem Geburtstermin gibt es intensive Gespräche mit den werdenden Eltern, um den Verlauf der Entbindung bestmöglich vorzubereiten. Dabei werden auch Risiken wie Beckenendlage und Gestationsdiabetes besprochen. Das Altersspektrum der Mütter liegt bei der ersten Entbindung zwischen 20 und 40 Jahren. Bei älteren Frauen sind Komplikationen während der Schwangerschaft statistisch häufiger, ebenso Frühgeburten. Ab der 34. Schwangerschaftswoche können die Babys im Klinikum zur Welt kommen, ein perinatologischer Schwerpunkt mit Level 3 ermöglicht die Versorgung dieser Frühchen. Entspannungsbäder, warm gestaltete Kreißsäle, Musik und freie Wahl der Gebärposition lassen jede Entbindung zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

Zum Team rund um die Entbindung gehören neben Hebammen und Gynäkologen auch Anästhesisten und Kinderärzte, darunter einer mit Schwerpunkt Neonatologie. Im Kreißsaal achtet das Team auf Sicherheit für Mutter und Kind, auf der Wochenstation ist eine ruhige, entspannte Atmosphäre unentbehrlich. Die Kinderärzte führen sowohl die ersten beiden U-Untersuchungen als auch ein erweitertes Neugeborenen-Screening sowie Baby-Hüft-Sonografie und Hörtest durch. Sollte ein Baby krank sein, ist 24 Stunden täglich ein Kinderarzt im Haus.

Hebammen, Pflegeteam und Stillberaterinnen bereiten die Mütter mit intensiver Begleitung und Unterstützung in den ersten Tagen auf die Zeit zu Hause vor. Immer wieder sind auch die Väter dabei, sowohl bei der Geburt als auch im Familienzimmer auf der Wochenstation. So lernen sich Eltern und Baby in familiärer Umgebung mit Rooming In kennen. Sie wissen die individuelle Betreuung zu schätzen. Vor allem die Mütter tauschen sich in den folgenden Monaten beim Babytreff aus, bei dem sie weitere Tipps von der Stillberaterin bekommen. Und wenn sich ein zweites oder drittes Baby ankündigt, kommen auch sie im Achenbach-Krankenhaus oder in der Spreewaldklinik Lübben auf die Welt. Dr. R. Münch/F: Konstanze Lüders

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