Kurze Bauzeit für Kita

Claudia Zimdars, Prokuristin bei der Kleusberg GmbH, Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat und sein Stellvertreter René Klaus (v.l.n.r.) bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus von Königs Wusterhausen (v.l.). Foto: R. Anton

Vertrag zur Errichtung einer neuen Einrichtung in Zernsdorf unterzeichnet

Ein weiterer Schritt zum Bau der Modulkita in Zernsdorf ist getan. In der vergangenen Woche unterzeichneten Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat, sein Stellvertreter René Klaus und Claudia Zimdars, Prokuristin der Firma Kleusberg, den Bauerrichtungsvertrag für die Kindertagesstätte, die in der Undinestraße entstehen wird. Die Räume werden so gestaltet, dass ein Konzept der teiloffenen Arbeit möglich ist.

Die Kita soll am 29. November 2019 fertig sein und dann 132 Steppkes Platz bieten. Die Planungs- und Baukosten betragen fast 6 Millionen Euro. Ein Vorteil der Modulbauweise ist, dass die Teile überwiegend in einer Werkhalle, also wetterunabhängig, vorgefertigt werden können. Dies kann parallel zu Baumaßnahmen vor Ort erfolgen, so dass die Bauzeit möglichst kurz ist. Auch die Gebäude in Modulbauweise erfüllen alle heutigen Anforderungen an einen Neubau, zum Beispiel in Hinblick auf die Energieeffizienz oder den Schallschutz. Neben mehreren Kitas in Deutschland hat die Kleusberg GmbH auch ein Gymnasium in Falkensee in der Modulbauweise errichtet.

Im Januar 2018 beschlossen die Stadtverordneten, dass die Kita in Zernsdorf gebaut werden soll. Die Kleusberg GmbH setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung durch. Das Unternehmen wurde 1948 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Wissen (Rheinlad-Pfalz). Zu den insgesamt sechs Standorten in Deutschland gehören auch zwei in Kabelsketal (Sachsen-Anhalt). 

RED/ PI Stadt KW

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