Kurzmeldungen 27.2.19

Feuerwehr: Redebedarf zur Verbeamtung

Die Stadtverordneten von Königs Wusterhausen haben für eine mögliche Verbeamtung von Feuerwehrleuten noch kein grünes Licht gegeben. Eine entsprechende Beschlussvorlage der Stadt wurde auf der letzten SVV-Sitzung zurückgestellt, um das Thema nochmals in den Fachausschüssen zu beraten. Die Stadtverwaltung sieht den Schritt der Verbeamtung als einen Weg, dem Fachkräftemangel auf diesem Gebiet entgegenzuwirken. Aktuell können nicht alle freien Stellen besetzt ­werden. RED

Friedhofsarbeiten in Wernsdorf

Noch bis morgen sind Mitarbeiter des Städtischen Betriebshofs von Königs Wusterhausen auf dem Wernsdorfer Friedhof tätig. Im Auftrag der Friedhofsverwaltung werden dort ehemalige Grabbepflanzungen entfernt, die nun wild in die Höhe schießen. Im Anschluss werden die Betriebshof-Mitarbeiter abgelaufene Grabanlagen, die durch die Angehörigen nicht beräumt wurden, einebnen. Einfassungen und Steine werden mit Technik gehoben und in Containern abgefahren. RED

100 Jahre Fußball in Bestensee

Im 100. Jahr seines Bestehens warten zahlreiche Höhepunkte auf den SV Grün/Weiß Union Bestensee e.V.. Los geht es mit einer Festveranstaltung am Sonnabend, 16. März in der Landkostarena in Bestensee. Beginn ab 18 Uhr. Vom 8. bis 10. Juni folgt ein Nachwuchspfingstturnier mit rund 60 Mannschaften auf dem Sportplatz am Todnitzsee in Bestensee. Und mit einem großen Bestenseer Sommerfest werden die 100 Jahre Union Bestensee noch einmal am Sonnabend, 10. August auf dem Sportplatz am Todnitzsee ausgiebig gefeiert. RED

DDR-Kunst im Seminar

Im Zuge einer Umgestaltung hat in zwei Seminarräumen des Jugendbildungszentrums Blossin DDR-Kunst Einzug gehalten. Zum einen verzieren Landschaftsbilder aus der Zeit zwischen 1950 und 1980 ein Zimmer. In einem weiteren Raum wurden Fliesen mit Blumenmotiven verarbeitet. Diese waren Teil eines Kunstwerkes, welches zum Anlass eines Turn- und Sportfestes in Leipzig entstanden ist. Die Kunstwerke sind aus dem eigenen Inventar und können nun von Gästen des ­Begegnungszentrums bestaunt werden. RED

Arbeit statt Strafe

Was machen Menschen, die eine verhängte Geldstrafe nicht begleichen können und denen stattdessen eine Ersatzfreiheitsstrafe droht? Die Ausstellung „Arbeit statt Strafe“ im Foyer des Lothar-Kreyssig-Hauses (Seminargebäude) auf dem Campus KW, Schillerstraße 6 in Königs Wusterhausen porträtiert Vereine im Land Brandenburg, die hierfür freie gemeinnützige Arbeit anbieten. Die Ausstellung ist bis 28. Juni 2019 wochentags in der Zeit von 9 bis17 Uhr auf dem Campus des Aus- und Fortbildungszentrums zu sehen. RED

Wie gut sind Wasser und Boden?

Wasser- und Bodenproben aus privaten Haushalten und Gärten werden am Donnerstag, 7. März, in der Paul-Dinter-Halle von Königs Wusterhausen untersucht. Der Verein AfU e.V. bietet dazu in der Zeit von 16 bis 17 Uhr die Möglichkeit. Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration geprüft werden. Dazu sollte frisch abgefülltes Wasser (rund ein Liter) in einer Mineralwasserflasche mitgebracht werden. Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt rund 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen. RED

Wie geht’s weiter in Wildau?

Der Stadtverband der LINKEN Wildau veranstaltet Bürgerversammlungen unter dem Titel „Wie stellen Sie sich die weitere Entwicklung der Stadt Wildau vor?“. In Anbetracht der Zäsur, die die Wahl eines neuen Bürgermeisters und einer neuen Stadtverordnetenversammlung darstellt, werden unter anderem folgende Fragen diskutiert: Wie groß soll Wildau werden? Wird es in Zukunft noch bezahlbaren Wohnraum geben? Bleibt das „grüne“ Wildau erhalten? Gibt es genügend Kita-Plätze? Wächst der Öffentliche Personennahverkehr mit den steigenden Einwohnerzahlen? Bleibt die soziale Mischung erhalten? Gibt es genügend wohnortnahe günstige Einkaufsmöglichkeiten? Die KommunalpolitikerInnen der LINKEN werden anwesend sein, wollen aber vor allem eines: Zuhören. Vorschläge aus den Bürgerversammlungen sollen auch Bestandteil des Wahlprogramms der LINKEN werden. Die Gesprächsrunden finden heute um 19 Uhr im Gemeinschaftsraum der „Villa 34“, Hückelhovener Ring 34 und morgen, 28. Februar, in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Hückelhovener Ring 34, statt. RED

Jobmesse mit großer Resonanz

Rund 1300 Menschen besuchten am vergangenen Wochenende die Jobmesse Chance 2019, die von der der Agentur für Arbeit Königs Wusterhausen und dem Jobcenter Dahme-Spreewald in Kooperation mit der Wirtschaftsfördergesellschaft Dahme-Spreewald veranstaltet wurde. Die Schirmherrschaft hatte der Landkreis Dahme-Spreewald übernommen. 60 regionale Wirtschaftsunternehmen sowie Verbände und Institutionen offerierten Angebote. Derzeit gibt es im Landkreis über 1800 offenen Arbeitsstellen. In ganz Südbrandenburg sind es knapp 6000. RED