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Dienstag, Februar 27, 2024
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Ländliches Kulturdreieck Dahme-Spreewald

Luckau, Halbe und Lieberose bekommen als einheitliche Marke Fördermittel des Landes

Ein Kulturdreieck Dahme-Spreewald wollen die Laga Luckau GmbH, der Verein Halbe.Welt und der Förderverein Lieberose entwickeln. Dafür bekommen die drei Träger Fördermittel aus der Förderrichtlinie für Regionale Kulturelle Ankerpunkte.

Das Projekt ist einer von acht ausgewählten regionalen kulturellen Ankerpunkten zur Stärkung der Kulturentwicklung im ländlichen Raum, die Kulturministerin Manja Schüle unlängst in Potsdam präsentierte. Mit dem Projekt sollen Kulturakteure im Landkreis, die in unterschiedlichen Sparten wirken, miteinander und mit weiteren gesellschaftlichen Teilbereichen vernetzt werden. Mit den Mitteln in Höhe einer knappen halben Million Euro für drei Jahre werden unter anderem Mitarbeiter eingestellt, die Kulturakteure beraten, gemeinsame Projekte entwickeln und dafür ein gemeinsames Marketing gestalten. Das Projekt zielt sowohl auf haupt- wie ehrenamtliche Kulturakteure im gesamten Landkreis als auch auf ihr Publikum. Es soll neue Publikumsschichten für kulturelle Angebote erschließen und zur weiteren Steigerung der touristischen Attraktivität der Region beitragen.

Die Träger des Kulturdreiecks Dahme-Spreewald sind bereits in der zeitgemäßen Kulturarbeit etabliert und bringen gleichzeitig wichtige Erinnerungspunkte und bestehende Veranstaltungsorte ein. Luckau, Halbe und Lieberose sind mit ihrer Architektur und wechselvollen Geschichte bereits lebendige kulturelle Ort im ländlichen Raum, die nun weitere und neue Verbindungen untereinander herstellen wollen und können. Das Kulturdreieck Dahme-Spreewald setzt sich somit zusammen aus den Standorten Kulturbahnhöfe Halbe/Verein Halbe.Welt und Laga-GmbH Luckau/Kulturkirche sowie dem Förderverein Lieberose/Stadt und Schloss Lieberose. Ziel ist es, Gesprächsräume für Einheimische, Zuziehende, Gäste zu schaffen Mit der Förderrichtlinie für Regionale Kulturelle Ankerpunkte legt das Kulturministerium erstmals ein ganz auf die Kulturentwicklung im ländlichen Raum gerichtetes Förderprogramm auf. Insgesamt stehen dafür 3,25 Millionen Euro bereit. RED

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