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LESERBRIEF 35. Woche 2019

Nun vierfache „Pendlerfreuden“
nach KW

Zurück aus dem Urlaub hatte die Heimat gleich ein paar „freudige“ Überraschungen parat: Auf der allmorgendlichen Fahrt von Bindow auf der L 40 zur Regionalbahn nach Berlin (7.38 Uhr ab Bahnhof KW) gibt es seit Anfang August statt der bisherigen drei Ampeln an der Dahmebrücke, der Kreuzung Neue Mühle und an der Dauerbaustelle Brückenstraße, die schon erhebliche Verzögerungen verursachen, noch eine vierte in Senzig an der Gräbendorfer Straße. Sie regelt dort den wechselseitigen Verkehr an der Straßenbaustelle. Da sich gleichzeitig die Verkehrsdichte durch die Umfahrer der Autobahnbaustellen zwischen Schönefelder Kreuz und Dreieck Spreeau noch zusätzlich erhöht hat, ist die Regionalbahn trotz zusätzlich eingeplantem Zeitfenster mittlerweile öfter ohne meine in Berlin arbeitende Frau abgefahren.

Nur als Beispiel: Am Montag, 12. August, stauten sich allein an der Senziger Wechsel-Ampel die Fahrzeuge aus Richtung Senzig kommend bis zum dortigen Blumenladen zurück. Auf der Baustelle war so gegen 7.30 Uhr übrigens keine Bautätigkeit zu beobachten. Auf der Rückfahrt, gegen acht, war dann zumindest ein Bagger im Einsatz und einige Bauarbeiter standen um einen weiteren herum, der mit dem Spaten in der Gräbendorfer Straße werkelte. Das ist zusätzlich ärgerlich. Man könnte meinen, die Baustelle ist scheinbar deshalb gleich mit dreimonatigem Zeitpolster geplant.

Über die Befürchtung, die unendlich lange Dauer des kurzen Bauabschnittes in der Brückenstraße könnte nun ihre Fortsetzung in Senzig finden, habe ich am erwähnten Montag mit Herrn Wünsche vom Tiefbauamt in Königs Wusterhausen gesprochen. Er begründete die Baustellendauer mit dem Umfang der Arbeiten, versprach aber, meine Beobachtungen zur Arbeitsintensität auf Baustellenbesprechungen zur Sprache zu bringen. Inzwischen ist beim morgendlichen Passieren eine regere Bautätigkeit zu sehen, die Umrandungen der Fußgängerinseln nehmen Gestalt an. Dennoch könnte meiner Meinung nach durch eine flexiblere Ampelschaltung, die an den jeweiligen Verkehrsfluss aus beiden Richtungen angepasst ist, der Dauerstau abgebaut werden.

Montags, dienstags und freitags ist besonders viel Stau zu verzeichnen. Dann braucht man bereits über die Dahmebrücke in Bindow drei Ampelphasen. In Senzig und an der Kreuzung nach Neue Mühle kommen noch mal 2 bis 3 Phasen dazu, bevor man dann teilweise bereits vor dem Ortsschild KW auf der Storkower Straße wegen des Rückstaus vor der Ampel Brückenstraße endgültig nicht mehr weiter kommt. Da entsteht schon die Frage, ob man den Baubeginn in Senzig erst auf den Zeitraum nach Fertigstellung der Brückenstraße und der Autobahn hätte legen sollen. Bleibt die Hoffnung, dass Stadt, Medien und Bürger auf eine vorzeitige Fertigstellung aller Baustellen einwirken. Übrigens, bei dieser Gelegenheit: Die Beschädigung der Straße durch einen vor Wochen umgestürzten Baum auf der L 40 kurz nach dem Ortsausgang Senzig in Richtung Bindow hat bereits zu mehreren brenzligen Situationen geführt, weil kein Verkehrszeichen auf dieses straßeneinengende Hindernis im Kurvenbereich hinweist. Vielleicht hilft aber auch eine sofortige Beseitigung?

Peter Hartwig, Bindow

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