LESERBRIEF: In diesem Jahr keine Wasserbüffel in Wildau

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Von Mai bis Oktober 2017 weideten 5 Wasserbüffel  auf den Dahmewiesen in Wildau. Da die Flächen mit schwerer Technik nicht bewirtschaftet werden konnten, hatte Bauer Behnke die Idee hierzu. Die Stadt mietete die Tiere, die eigentlich in Beeskow zu Hause sind, für die Saison. Auf­grund des positiven Effekts für den Landschaftsschutz und des großen Zuspruchs  bei der Bevölkerung war vorgesehen, die Tiere auch in diesem Jahr wieder auf die Wiesen zu holen. Der Stadt Wildau wären hieraus keine Kosten entstanden. Diese wären von der BADC übernommen worden. Am 20. März 2018 wurde das Vorhaben im Ausschuss für Umwelt und kommunale Ordnung vorgestellt. Die Ausschussmitglieder sprachen sich für die Fortführung der Maßnahme aus. Umso erstaunter war ich über die Diskussion von Abgeordneten der Fraktionen SPD und der CDU/FDP in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 8. Mai 2018. Es wurde  über  eine nicht ausreichende Information an die Fraktionen diskutiert. Eine angeblich bereits erfolgte Zaunziehung  wurde als Schaffung vollendeter Tatsachen vor einem entsprechenden Votum der SVV dargestellt. Ich habe in der SVV über die Sitzung des Umweltausschusses berichtet. Hierbei wies ich darauf hin, dass nach der Beweidung durch die Wasserbüffel  seltene Pflanzenarten wieder wachsen konnten. Die gesamte Diskussion machte deutlich, dass es den genannten Abgeordneten gar nicht um die Wasserbüffel, sondern um Formalien ging. Die von unserer Fraktion geforderte nament­liche Abstimmung ergab: 6 Stimmen für die Beschlussvorlage, 7 Gegenstimmen, 2 Stimmenthaltungen. Somit werden die Wasserbüffel in diesem Jahr leider nicht nach Wildau kommen. Katrin Rudolph, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und kommunale Ordnung der Stadtverordnetenversammlung Wildau

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