LESERBRIEFE: 16. Ausgabe 2018

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Den möglichen (großen) Krieg nicht unterschätzen!
Schon im Sommer 1914 und im Spätsommer 1939 hatten die politisch Verantwortlichen aller Seiten den kommenden Krieg, seine Dimension, seine Verheerungen und seine Opfer unterschätzt. Man orientierte sich jeweils an den Vorgängerkriegen. Aber die militärische Entwicklung war mittlerweile sehr viel weiter gegangen.
Heute haben die beiden militärisch stärksten Mächte USA und Russland das Potential, mehrfach (!) alles Leben auf der Erde zu vernichten. Das Sterben in Hiroshima und Nagasaki 1945 war grausam und zahlenmäßig verheerend. In einem künftigen großen Krieg würde dies flächendeckend passieren. Unser schönes Deutschland mit seinen 80 Millionen Einwohnern würde eine menschenleere Wüste werden. Das würde auch auf Frankreich zutreffen, auch auf England, auf Polen und andere. Hunderte Millionen Menschen bzw. Milliarden Menschen würden einem neuen großen Krieg zum Opfer fallen. Da beruhigt es nicht, dass in einem künftigen Krieg auch die politisch Verantwortlichen keine Überlebenschance hätten. Wenn der Eine oder Andere von denen nicht mehr weiter leben will, kann er auch einen anderen Weg wählen. Möglicherweise genügt eine Reise in die Schweiz. Da müssten sie nicht viele Millionen anderer Menschen begleiten.
Wer kann den Irrsinn noch stoppen? Ich sehe nur die fran­zösischen Bürger dazu in der Lage. Sie könnten mit einem Generalstreik ihrem kriegsorientierten Präsidenten in den Arm fallen! Ob unsere deutsche Bundeskanzlerin in der Angelegenheit aktiv wird, um „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“, bleibt offen. Im Sommer 1914 und im Spätsommer 1939 hat sich die Welt von einem/zwei/drei Tagen auf den anderen radikal verändert, hin zum Weltkrieg mit jeweils vielen Millionen Toten. Nicht noch einmal!
Dr. sc. Uwe Malich, Bürgermeister Wildau


Lesewoche mit tollen Erlebnissen

DT | KaWe-Kurier online

Eine aufregende Lesewoche liegt hinter uns Schülern der Grundschule Töpchin. Zunächst trafen wir uns in der Mehrzweckhalle. Zwei Lehrerinnen lasen uns die alte und neue Fassung eines Märchens vor. Anschließend ging es in die Leseräume. Alle Räume waren sehr schön eingerichtet mit kleinen Ecken, in denen Matten und Decken lagen. Und es standen in jedem Raum natürlich viele Bücher zur Verfügung, die man lesen konnte. Außerdem gab es viele verschiedene Projektgruppen. Man konnte beispielsweise Theater spielen und das moderne Märchen „Rotschühchen“ aufführen oder sich mit Fadenkreuzen beschäftigen, um sich mit Nadel und Faden zu versuchen. Andere Kinder entschieden sich für mathematische Magie oder Kunst-Assemblagen. Einige gestalteten alte Tänze und Musik im neuen Gewand. Der Mittwoch war der große Tag des Lesewettbewerbs an unserer Schule. Jeweils zwei Schüler aus jeder Klasse nahmen daran teil. Gewonnen hat Stella Mating aus der 2. Klasse mit ihrem Buch „Das Wundermittel“. Alle Schüler waren begeistert, wie gut Stella lesen kann. Es hatte noch nie ein Kind aus der 2. Klasse gewonnen. Am Donnerstag war es dann soweit. Wir, die 6. Klasse, hatten unsere letzte Lesenacht und übernachteten in der Mehrzweckhalle der Schule. Wir spielten Pantomime. Es waren viele lustige Darstellungen dabei. Frau Mattolat und Marvin lasen uns zur Einstimmung auf die Lesenacht aus dem Buch „Ferien in der Steinzeit“ von Insa Bauer etwas vor. Bis zum Einschlafen las danach jeder sein eigenes Buch. Mit einem leckeren gemeinsamen Frühstück, das von unseren Eltern liebevoll zubereitet wurde, begann der letzte Tag der Lesewoche. Jede Projektgruppe zeigte bei der abschließenden Präsentation ihre Ergebnisse aus den vergangenen Tagen. Es war wieder Mal eine tolle Woche mit vielen positiven Eindrücken.
Lisa-Marie Klar, Klasse 6, Grundschule Töpchin

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