Lieberoser Heide brannte fast zwei Tage

Danke an alle Einsatzkräfte und freiwilligen Helfer

Bei der Bekämpfung des Großbrandes in der Lieberoser Heide habe das Zusammenwirken zwischen den Freiwilligen Feuerwehren, der Landes- und Bundespolizei und der Bundeswehr gut geklappt, schätzt Landrat Stephan Loge ein. Er hatte sich selbst vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.  „Ich danke allen Einsatzkräften, vor allem auch den freiwilligen Helfern in Klein Liebitz,  für das große Engagement. An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich auch allen Arbeitgebern danken, die mit ihrer Einsicht und ihrem Verständnis die unverzichtbare freiwillige Arbeit der Kameradinnen und Kameraden unterstützen.“ Dieser Einschätzung schließt sich auch Kreisbrandmeister Ronald Judis an. „Ich war beeindruckt von der unermüdlichen Ausdauer vieler Freiwilliger, die geholfen haben einen 30 Meter breiten Brandschutzstreifen zu legen. Besonders hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Spree-Neiße, der Stadt Cottbus und dem Amt Lieberose/Oberspreewald. So konnten Arbeitsabläufe reibungslos übergeben und fortgesetzt werden.“

Das Großfeuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Lieberoser Heide ist seit Dienstagmorgen der vergangenen Woche gelöscht. Um 8.11 Uhr wurde der Einsatz offiziell beendet. Einsetzender Regen hatte das Löschen des Brandes begünstigt. Bereits am späten Abend zuvor war das Feuer unter Kontrolle. Für das nahe gelegene kleine Dorf Klein Liebitz bestand keine Gefahr mehr, eventuell evakuiert zu werden. Insgesamt hatte es knapp zwei Tage lang in der Lieberoser Heide gebrannt. Seit Sonntagnachmittag hatten sich  – vom Wind begünstigt – die Flammen  auf einer 80 Hektar großen  Waldfläche ausgebreitet. Insgesamt waren etwa 280 Einsatzkräfte mit 65 Fahrzeugen am Einsatz beteiligt. Da es sich um ein munitionsbelastetes Gebiet handelt, war die Brandbekämpfung schwierig. Das Feuer konnte nur mit Hubschraubern von Bundespolizei und Bundeswehr aus der Luft bekämpft werden. Diese können jeweils bis zu 5000 Liter Wasser transportieren. Weiterhin erkundete ein Hubschrauber der Landespolizei die Lage aus der Luft.  Der Hubschrauber der Bundeswehr war bis Mitternacht zu Löscheinsätzen unterwegs. Bereits in der Woche zuvor fielen in der Lieberoser Heide 400 Hektar den Flammen zum Opfer.

red/PI Landkreis LDS

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