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Sonntag, März 3, 2024
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Maximale Transparenz schaffen

Am Sonnabend wurde die Info-Box zum Bauvorhaben Dahme-Nordufer
in Wildau eröffnet

Im Laufe des vergangenen Sonnabends machten sich einige hundert Wildauerinnen und Wildauer auf den Weg zum Finkenschlag, einem Gelände hinter dem REWE-Markt, um sich in entspannter Atmosphäre bei einer Bratwurst, einem Eis und einem erfrischenden Getränk über das geplante Bauprojekt am Dahme-Nordufer ein eigenes Bild zu verschaffen. Anlass dafür war die Eröffnung der Info-Box zu dem geplanten Stadtquartier, zu der die Bauwert AG eingeladen hatte.

Es kamen viele ältere und jüngere Wildauer, aber auch zahlreiche Familien mit Kindern. Alle interessierten sich für das Bauprojekt, sahen sich das Modell des Stadtquartiers, das in der Info-Box präsentiert wurde, an, stellten Fragen, äußerten aber auch ihre Bedenken oder Wünsche. Um die Wünsche der Wildauer für die Zukunft des Dahme-Nordufers ging es auch für die Bauwert AG. Dafür hatte man eigens Postkarten gedruckt mit der Aufschrift „Wünsch dir was … für das Dahme-Nordufer in Wildau“. Auf diesen Postkarten konnten die Besucher ihre ganz persönlichen Vorstellungen für das Bauprojekt notieren und gleichzeitig mehr Informationsmaterial darüber per E-Mail anfordern. Unter allen Teilnehmern dieser Umfrage wurden zum Ende der Veranstaltung drei iPad Mini von Apple verlost. Die Umfrageergebnisse werden nun in den nächsten Tagen von der Bauwert AG ausgewertet und fließen dann in die laufenden Planungen mit ein.

Dr. Jürgen Leibfried, Gründer und Vorstand der Bauwert AG, stand den Besuchern während der gesamten Veranstaltung persönlich für Fragen zur Verfügung.

Um 12 Uhr gab es dann eine kleine Podiumsrunde auf der eigens dafür aufgebauten kleinen Bühne. An dieser nahmen neben Jürgen Leibfried und dem Moderator Matthias Haensch auch der Präsident der IHK Cottbus und Vorsitzender des Wildauer Gewerbevereins Jens Warnen sowie Carsten Kröning, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft Wildau, die das Gelände für die Veranstaltung zur Verfügung stellte, teil.

Dr. Jürgen Leibfried erklärte zu Beginn, dass mit der Info-Box und dieser Veranstaltung „maximale Transparenz“ zum Bauprojekt geschaffen werden soll und dass noch „weitere Dialog-Veranstaltungen wie diese“ folgen werden. Zudem betonte er, dass das neue Stadtquartier keine „Reichensiedlung“ werden soll, sondern dass sich auch ganz normale Wildauer hier eine Wohnung leisten können. Darum würden am Dahme-Nordufer sowohl Eigentumswohnungen als auch normale Mietwohnungen und geförderte Mietwohnungen entstehen. Zudem sei auch eine neue Kita geplant. „Wir wollen hier ein, für jedermann offenes Stadtquartier entwickeln, mit Einkaufs- und Dienstleistungsangeboten und der Möglichkeit der Kombination von Wohnen und Arbeiten an einem Ort“, so Jürgen Leibfried abschließend.

Jens Warnen wiederum verwies auf den großen Zuzugsdruck aus Berlin und die vielen hochqualifizierten Arbweitsplätze, die in Wildau in den letzten Jahren entstanden sind. „Dafür brauchen wir auch entsprechenden Wohnraum.“ Carsten Kröning wiederum betonte, dass das neue Stadtquartier gerade „für Wildauer, die hier bleiben möchten, aber keine passende Wohnung finden“ neue Perspektiven eröffnet.

Dann hatten die Besucher Gelegenheit ihre Fragen zu stellen bzw. ihre Meinung zum geplanten Stadtquartier am Dahme-Nordufer zu äußern. Bürgermeisterkandidat Frank Nerlich sagte: „Ich stehe positiv zu dem Projekt. Diese Info-Box und die jüngst veröffentlichte FORSA-Umfrage sind ein guter Weg, um die Akzeptanz weiter zu erhöhen.“ Zudem wünsche er sich einen für alle offenen, grünen Uferbereich. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeisterkandidat Axel Corte. „Ich bin sehr für die Entwicklung des Dahme-Nordufers, vor allem weil dann endlich die hier massiv liegenden Altlasten beseitigt werden und ein frei zugänglicher Uferweg bestehen bleibt.“

Bürgermeisterkandidat László Ungvári sagte: „Viele interessierte Investoren haben sich, nachdem sie von der Kontaminierung des Grundstücks erfahren haben, in den letzten Jahren wieder verabschiedet. Aber das Areal muss doch erschlossen werden. Was die Bauwert AG hier vor hat, ist eine Riesenchance für Wildau!“

VE

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