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Mehr Geld fürs Klinikpersonal

Beschäftigte des Klinikums Dahme-Spreewald erhalten Entgeltniveau 
des Tarifvertrags öffentlicher Dienst (TvöD)

Die rund 630 nichtärztlichen Beschäftigten der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH erhalten seit dem 1. Mai mehr Gehalt. Mit der zu diesem Datum in Kraft getretene Tariferhöhung von drei Prozent erhalten die Beschäftigten nun wieder das Gehalt des Tarifvertrages öffentlicher Dienst (TVöD). Das wird von den beiden Landtagsabgeordneten Tina Fischer und Ludwig Scheetz ausdrücklich begrüßt. Vor dem Hintergrund der großen Belastungen, denen die Mitarbeiter seit vielen Wochen ausgesetzt sind, betonen die SPD-Abgeordneten aus Dahme-Spreewald: „Gute Bezahlung ist ein Kernanliegen der SPD. Deshalb freuen wir uns, dass viele Beschäftigte in den Kliniken im LDS nun wieder auf dem Niveau ihrer Kollegen im Öffentlichen Dienst verdienen. Denn immerhin ist das bisher nur in einem von 22 kommunalen Krankenhäusern in Brandenburg der Fall.“

Tina Fischer und Ludwig Scheetz wollen gerne noch einen Schritt weiter: „Wir würden es begrüßen, wenn die Belegschaft des Klinikums Dahme-Spreewald auch wieder offiziell unter das Dach des TVöD zurückkehren würde“, sagen sie. „Es wäre Klasse, wenn der Landkreis sich dafür einsetzen würde, dass die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter schnellstmöglich wieder von der Anerkennung und den Sicherheiten des Öffentlichen Dienstes profitieren können.“ Diese Forderung macht auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aktuell auf und fordert den TVöD für alle Krankenhausbeschäftigten im Land Brandenburg.  

Eine Rückkehr des Klinikums Dahme-Spreewald in den TVöD sichert neben der ortsnahen medizinischen Versorgung auch zukunftssichere und fair vergütete Arbeitsplätze in der Region. Gleichzeitig ist die TVöD-Bindung und die dauerhaft faire Bezahlung auch ein Standortfaktor des Klinikums beim überregionalen Wettbewerb um Fachkräfte. Deshalb unterstützen Tina Fischer und Ludwig Scheetz die aktuellen Verdi-Aktionen rund um das Thema ausdrücklich und kündigen an, dass sie vor Ort zeitnah Gespräche mit dem Landrat als Gesellschaftervertreter und im Aufsichtsrat führen werden. Darüber hinaus soll es vor dem Hintergrund der aktuellen Ausnahmesituation im Zuge der Corona-Krise eine einmalige Einsatz-Prämie von 500 Euro für alle Beschäftigten der Klinik geben.

RED/ PI SPD

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