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Menschen mit sozialen Herzen

Beim Tag der Pflege im Landkreis Dahme-Spreewald wurden engagierte Frauen gewürdigt, die sich selbstlos für andere einsetzen

Menschen, die sich in den letzten Jahren besonders fürsorglich um die Pflege ihrer Angehörigen oder auch anderer zu pflegender Personen gekümmert haben, standen vor kurzem beim „Tag der Pflege“ des Landkreises Dahme-Spreewald im Lübbener Kreistagssaal im Mittelpunkt. Die Kreisverwaltung, der Kreisseniorenbeirat und der Kreisseniorenbeauftragte dankten und würdigten zahlreiche Frauen – Männer waren dieses Mal nicht unter den Ausgezeichneten – für ihr Engagement. „Wir rücken heute die Personen in die Öffentlichkeit, die im Hintergrund arbeiten, sehr bescheiden sind und sich tagein tagaus aufopferungsvoll und ohne viel Aufsehen um ihre Mitmenschen kümmern“, sagte Vize-Landrätin Susanne Rieckhof.„Heute schenken wir Ihnen ein Lächeln zurück und sagen Danke für Ihr Engagement. Gerade in der heutigen Gesellschaft ist es wichtig, dass wir im Landkreis Menschen haben mit sehr sozialem Herzen.“

Der Tag der Pflege wird seit 2005 alle zwei Jahre auf Initiative des Kreisseniorenbeirates des Landkreises Dahme-Spreewald veranstaltet. Ende des Jahres 2019 lebten im Landkreis 9081 Frauen und Männer, welche im Sinne des Sozialgesetzbuches XI pflegebedürftig sind. 80 Prozent von ihnen werden in Privathaushalten durch Angehörige oder vertraute Personen, teilweise zusammen mit ehrenamtlichen Helfern oder ambulanten Pflegediensten versorgt. Auf einen Aufruf des Landkreises hin konnten Bürgerinnen und Bürger Vorschläge für Beispiele der selbstlosen Fürsorge einreichen.

Geehrt wurden schließlich Sabine Liedtke aus Königs Wusterhausen, Petra Bassinger aus der Gemeinde Heidesee, Babara Kälisch aus Groß Köris, Annett Schmidt aus Golßen, Dagmar Schlickeisen aus der Gemeinde Märkische Heide sowie Hannelore Höllenberger und Monika Zempel aus Lübben. Die Ausgezeichneten kümmern sich nicht nur hingebungsvoll um eigene Angehörige oder Nachbarn. Sie organisieren Einkaufshilfen und Fahrdienste, begleiten bei Arztterminen und Behördengängen. Sie engagieren sich in Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen politisch für die Belange ihrer Kommunen, sind beim DRK oder im Ortsbeirat aktiv, unterstützen die Arbeit von Senioreneinrichtungen, veranstalten Feste, Geburtstagsrunden und kulturelle Begegnungen. Oder sie bilden sich stets weiter, um Familien zu entlasten, die den Alltag mit demenzkranken Angehörigen zu bewältigen haben.

RED

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