Mikroplastik im Abwasser

Drei Jungforscher aus KW fahren zum Bundesfinale von „Jugend forscht“

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler fiebern dem 53. Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ Ende Mai 2018 in Darmstadt entgegen. Beim Brandenburger Landesfinale in Schwarzheide haben sich sechs Brandenburger Projekte für das Bundesfinale qualifiziert. Drei Finalisten sind Swantje Pieplow (17), Felix Pochert (18) und Annegrit Hübner (17) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen.
Die drei Jungforscher gehören zu den Besten von bundesweit rund 12000 Teilnehmern der aktuellen Runde von „Jugend forscht“, den das regionale Energieunternehmen EWE mit veranstaltet. Die Teilnehmerzahl am Wettbewerb „Jugend forscht“ und die Qualität der Projekte zeigen, dass Naturwissenschaften heute stärker im Fokus junger Menschen stehen, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. „Jugend forscht bildet für die direkte und nachhaltige Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland eine hervorragende Basis. Für EWE ist es daher eine Herzensangelegenheit, den Wettbewerb zu unterstützen“, so Dr. Ulrich Müller, EWE-Generalbevollmächtigter.
Auch Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat freut sich über den Erfolg der Nachwuchswissenschaftler. „Ich gratuliere ganz herzlich und werde fürs Finale die Daumen drücken“, so der Bürgermeister. Die beiden Schülerinnen und der Schüler überzeugten die Jury mit einem Projekt aus dem Bereich Geo- und Raumwissenschaften, bei dem sie der Frage nachgingen, ob die Verunreinigung von Wasser durch kleine Plastikpartikel auch in der Region ein Problem darstellt. Tatsächlich konnten sie Mikroplastik im Abwasser der Kläranlage Ludwigsfelde nachweisen. (Der KaWe-Kurier berichtete bereits.) Bürgermeister Ennullat zeigte sich von der Leistung der Jugendlichen beeindruckt: „Wir brauchen qualifizierte und engagierte Nachwuchskräfte, die die Probleme unserer Zeit – und dazu gehört leider auch die zunehmende Umweltverschmutzung – angehen. Es macht mich stolz, dass drei talentierte junge Wissenschaftler aus einer Königs Wusterhausener Schule kommen.“ Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter
www.jugend-forscht.de.
Red

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