Mini-Windräder und Kurbelleuchten

Bereits fleißig gelötet, geschraubt und gebohrt haben die Mädchen und Jungen der Klasse 7a der Gesamtschule von KW, um ein eigenes Windrad zum Laufen zu bringen. Foto: N. Auras

Schüler aus KW bauen mit Hilfe
des neuen EWE-Schulmobils Energiemodelle

Energie zum Anfassen erleben gerade die siebten und achten Klassen der Staatlichen Gesamtschule Königs Wusterhausen. Grund für den frischen Wind im Unterricht ist der Besuch des neuen EWE-Schulmobils mit seinen Werkstätten. Statt Mathe, Deutsch und Biologie stehen die Themen Energieerzeugung, Energiesparen und regenerative Energien auf dem Stundenplan – ganz nach dem Motto: „Entdecke dein Technik-Herz“.

Das EWE-Team zeigt den Gesamtschülern, wie man mit selbst gebauten Energiemodellen Strom erzeugen kann und was es mit den erneuerbaren Energiequellen auf sich hat. Aus den Klassenzimmern werden Werkstätten mit Baumaterial, Messkoffern und umfangreichen Anschauungsmaterialien. Zunächst geht es aber in das neue EWE-Schulmobil, das auf dem Schulhof steht. Neben einer theoretischen Einführung und Informationen zum Thema Energieerzeugung bekommen die Oberschüler dort auch das notwendige Handwerkszeug für die anstehenden Aufgaben: Bau einer Kurbelleuchte oder eines Mini-Windrades. Die einzelnen Bauteile müssen die Jugendlichen aus den Rohmaterialien selbst herstellen.

„Es ist schön zu sehen, wie unsere Schüler durch Ausprobieren und Handwerken mit Energiethemen in Berührung gebracht werden“, sagt Schulleiter Erik Dorow. Die praktischen Aktivitäten haben sich mehrfach bewährt. „Statt die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge nur zu erläutern, bringt es viel mehr, wenn die Schüler selbst aktiv werden“, so Erik Dorow weiter. Wichtig für die Schüler sei es auch, sich an den Umgang mit Maschinen heranzutrauen. Gleichzeitig lernen sich die Siebtklässler, die seit Schuljahresbeginn erst zusammen lernen, besser kennen.

„Mit unserem fächerübergreifenden Unterricht wollen wir die Jugendlichen durch Werkeln und Ausprobieren mit Energiethemen in Berührung bringen und sie für naturwissenschaftliche und technische Themen begeistern“, so Dr. Ulrich Müller, EWE-Generalbevollmächtigter, zum Anliegen des Unternehmens. Auf diese Weise können die Mädchen und Jungen an die spätere Arbeitswelt herangeführt werden. So lernen sie, dass Strom und Erdgas nicht „einfach so“ ins Haus kommen und durch einen bewussten Umgang mit Energie jeder helfen kann, das Klima zu schützen. Zudem wolle EWE mit dem Angebot technische Berufe für junge Menschen attraktiv machen.

Das EWE-Schulmobil wird bis zu den Weihnachtsferien zu Gast an Brandenburger Schulen sein. Ausführliche Informationen gibt es unter www.ewe.com/technikherz. Bei Interesse an einer Projektwoche mit dem EWE-Team reicht eine Anfrage per E-Mail an info@ewe.de.

RED/ PI EWE