Mobile Beratung bei häuslicher Gewalt

Landkreis finanziert neue Vollzeitstelle
einer Sozialarbeiterin

Im Nachtragsstellenplan für den Landkreis im Jahr 2020 ist eine neue Vollzeitstelle für eine Sozialarbeiterin enthalten, die künftig die Beratung gegen häusliche Gewalt im Landkreis verstärken soll. Bisher fanden entsprechende Beratungen entweder in den wenig spezialisierten Familienberatungsstellen oder durch die bereits stark eingebundenen Mitarbeiterinnen des Frauenhauses im Norden des Landkreises statt. Die neue Stelle wird ermöglicht durch ein Förderprogramm des Landes Brandenburg, das die voran gegangene rot-rote Landesregierung beschlossen hatte. Sie reagierte auf die aktuelle Polizeistatistik zu Fällen häuslicher Gewalt in Brandenburg, die steigende Fallzahlen aufweist. Im Landkreis Dahme-Spreewald wurden im Jahr 2018 insgesamt 218 Fälle häuslicher Gewalt durch die Polizei registriert.Das Landeskriminalamt hält eine Intensivierung präventiver Maßnahmen für notwendig. “Wir begrüßen es ausdrücklich, dass im Landkreis eine mobile Beratung gegen häusliche Gewalt eingerichtet wird“, so Monika von der Lippe, Co-Fraktionsvorsitzende der LINKEN. Leider ist häusliche Gewalt noch immer ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Die Politik und alle Verwaltungsebenen sind gefordert, sich dieses Themas anzunehmen.“ RED