Mut zum Helfen

Blaulichttag in Heidesee warb für Nachwuchs 
bei den Rettungskräften der Region

Beim ersten Blaulichttag des Kreisfeuerwehrverbandes LDS und des KiEZ Frauensee im Kinder- und Jugenderholungszentrum in der Gemeinde Heidesee konnten sich Kinder und ihre Eltern hautnah über die Arbeit von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Polizei und Technischem Hilfswerk informieren. Im „Haus der Gefahren“ lernten sie zum Beispiel, wie im Umgang mit Feuer und Elektrizität Unfälle vermieden werden können.

Unter dem Motto „Jeder kann helfen“ soll der Blaulichttag künftig regelmäßig statt finden, um die Netzwerke zwischen den einzelnen Akteuren des Brand- und Katastrophenschutzes zu stärken und junge Menschen zur aktiven Mitarbeit zu ermutigen. Zu Gast war auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der sich bei den Ehrenamtlern der Rettungskräfte und vom KiEZ bedankte. „Dem KiEZ und dem Kreisfeuerwehrverband, die diesen Tag auf die Beine gestellt haben, ist damit ein großer Wurf gelungen“, sagte er. „Dieser Tag machte die Gäste neugierig auf die Mitarbeit bei einer der hier vertretenen Organisationen.“ Leider fehlt den Helfern häufig der Nachwuchs für ihren gesellschaftlich wertvollen Dienst. Aber sie seien eine zentrale Stütze der Gesellschaft, die alle Unterstützung verdienen. Der Landeschef erinnerte daran, dass auch die Landesregierung wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht habe, um das Ehrenamt attraktiver zu machen. Wer freiwillig im Brand- und Katastrophenschutz aktiven Dienst leistet, soll künftig einen jährlichen Zuschuss zum Aufwandsersatz sowie alle zehn Jahre eine Jubiläumsprämie von 500 Euro ­bekommen.  

RED/ PI Landesregierung