Netzhoppers holen Satz 
gegen Berlin

Im ersten Heimspiel der Saison verloren die Netzhoppers knapp und verbuchten den ersten Punkt. Foto: Dagmar Jaschen

Der Verein begründet die Wahl
der Potsdamer MBS-Arena als Austragungsort

Das Berlin-Brandenburg-Derby in der Volleyball-Bundesliga zwischen Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee und den BR Volleys, das in der Potsdamer MBS-Arena ausgetragen wurde, hatte es so richtig in sich. Zwar verloren die Dahmeländer vor 678 Zuschauern nach einem harten Kampf gegen den Deutschen Meister mit 1:3-Sätzen (23:25, 25:19, 19:25, 25:27), schafften es aber als erstes Team in dieser Saison überhaupt, den Hauptstädtern einen Satz abzunehmen. Am Ende standen die Netzhoppers auch kurz davor, die BR Volleys in den Tie-Break zu zwingen, doch vier Aufschlagfehler in Folge führten zum Ende des Durchganges 4 hin zu einem knappen 27:25-Erfolg für die Berliner.

„Es war unser Matchplan, mit viel Druck bei den Angaben zu agieren, um die Volleys vor größere Probleme zu stellen. Das gelang uns über weite Phase der Partie ganz gut, nur leider zum Schluss nicht“, so Coach Thomasz Wasilkowski. „Trotzdem bin ich stolz auf die gezeigte Leistung meines Teams, das wirklich einen ganz tollen Auftritt zeigte.“

Warum das Spiel in der Potsdamer MBS-Arena stattfand, dazu sagte Team-Managerin Britta Wersinger: „Wir haben nur noch für diese Spielzeit Bestandsschutz in der Landkost-Arena, da die Deutsche Volleyball-Liga für uns eine größere Halle fordert. Aus diesem Grund haben wir uns erneut für die MBS-Arena entschieden, um dort auch zu zeigen, was zuschauertechnisch möglich wäre, wenn wir in einer größeren Halle spielen würden. Gerade Partien gegen die BR Volleys waren ja bei uns mit bis zu 1000 Zuschauern in der Vergangenheit echt gut besucht.“ Auch das nächste Heimspiel, das Pokal-Achtelfinale gegen den VfB Friedrichshafen am 7. Novmber, 15 Uhr, findet in der MBS-Arena Potsdam statt.

RED / PI Netzhoppers