Netzhoppers verstärken Betreuerstab

Vor kurzem fand der Firmen-Beach-Cup im Volleyball statt, bei dem die sechs teilnehmenden Teams von Betrieben aus der Region durch die Spieler und Betreuer des Bundesligisten unterstützt wurden. Gewonnen hat das Team der Energiequelle GmbH, des Namensgebers der Netzhoppers. Foto: Tobias Ullerich

Die Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee engagieren Unterstützung
für Trainer Tomasz Wasilkowski

Ab der kommenden Saison wird an der Seitenlinie der Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee ein weiteres neues Gesicht zu sehen sein. Trainer Wasilkowski bekommt Verstärkung von Patryk Gosztyla. Er wird die Funktion des Co-Trainers übernehmen. Zu seinen Aufgaben wird die individuelle Entwicklung von Spielern und die Analyse der Spiele zählen.

Patryk Gosztyla kann sich bestens mit dem Trainer verständigen. Er wurde 1993 im polnischen Rzeszów geboren und ist das jüngste von fünf Kindern. Er wuchs mit drei Schwestern und einem Bruder auf. Daher kommt wohl sein Durchsetzungsvermögen. Mit dem Volleyball hatte er schon im Grundschulalter Kontakt. Dort erlernte er die Volleyballtechnik und spielte für sechs Jahre in seinem Heimatverein AKS Resovia. Die Frage, warum er nicht Profivolleyballer, sondern Trainer ist, beantwortet der 29jährige sehr selbstkritisch: „Die Zeit, in der ich träumte, ein professioneller Spieler zu sein, ist vorbei. Auf meinem Niveau konnte ich nicht genug Geld verdienen, um zu überleben.“ Seiner Liebe zum Sport hat das keinen Abbruch getan. Da er gerne Dinge und ihren Entwicklungsprozess beobachtet, führte es ihn zum neuen Berufswunsch Trainer.

Die Grundlagen für seine neue Ausrichtung legte er mit einem Bachelor-Sport-Studium, Spezialisierung Volleyballtrainer. Im Anschluss arbeitete er für einige Jahre als Scout bei Volley Wroclaw. In den letzten zwei Jahren fungierte er als Trainerassistent. Jetzt wagt Patryk den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn und wechselt zum Bundesligateam ins Dahmeland. „Ich möchte lernen und den nächsten Schritt in meiner Karriere machen“, begründet er diesen Wechsel. „Außerdem wollte ich mich im Hallenvolleyball ausprobieren und sehen, wie die Jungs arbeiten“ Bisher war Patryk eher für die weiblichen Teams im Verein zuständig.

Trainer Wasilkowski fing direkt nach der Saison an, intensiv nach einem Co-Trainer zu suchen. Er wollte in der kommenden Saison das Training anders aufstellen und dafür braucht er Unterstützung. „Ich hatte eine Vielzahl von Gesprächen. Normalerweise sprach ich 10 bis 15 Minuten mit jedem Kandidaten. Mit Patryk habe ich über zwei Stunden geredet. Der Funke sprang sofort über.“ Um mit seinem neuen Team richtig loszulegen, hat Patryk Gosztyla den Sommer ausgiebig zur Erholung mit Freunden und zum Reisen genutzt. Seine Reisen führten ihn in den entfernten Himalaya, nach Indien und nach Norwegen. Er hat also auch abseits vom Feld viel zu erzählen. So wie die Spieler, ist auch der Co-Trainer seit Anfang August in Königs Wusterhausen. „Ich fühle mich hier sehr wohl und die Teammitglieder haben mich gut aufgenommen.“

RED / PI Netzhoppers