Neue Kita kann gebaut werden

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Die Arbeiten zur Beseitigung der unterirdischen Teerreste an der Rosa-Luxemburg-Straße in Königs Wusterhausen haben begonnen. Foto: Stadt KW

Die im Sommer entdeckten Altlasten in der Rosa-Luxemburg-Straße werden beseitigt

Die Altlasten auf dem Grundstück in der Rosa-Luxemburg-Straße von Königs Wusterhausen, wo ein Kita-Neubau entstehen soll, werden seit letzter Woche beseitigt. Die Firma Tank Therm GmbH & Co KG hat die Arbeiten im Auftrag der Stadt übernommen. Sie werden voraussichtlich drei Wochen in Anspruch nehmen.

Im Juli dieses Jahres wurden im Rahmen der bauvorbereitenden Maßnahmen Reste baulicher Anlagen im Untergrund entdeckt, die mit einer teerhaltigen Flüssigkeit gefüllt sind. Recherchen ergaben, dass sich die Fundstelle im Bereich des Tanklagers eines ehemaligen umsetzbaren Heizwerkes befindet, das 1985/1986 zurückgebaut wurde. Die Fläche galt bisher als altlastenfrei, wurde nun aber aufgrund des Fundes wieder in den aktiven Bestand des Altlastenkatasters aufgenommen. Bis zur restlosen Beseitigung aller Verunreinigungen wurde die Baugenehmigung für den Kita-Neubau vorläufig verwehrt.

Parallel zur Entsorgung der Altlasten erfolgen derzeit bereits die Medienerschließung, die Baumfällung sowie die Baustelleneinrichtung des Totalunternehmers Schneider Systembau GmbH, der die Kita für die Stadt Königs Wusterhausen errichten wird. Auf dem Gelände ist nicht nur eine Kita, sondern auch eine Wohnbebauung vorgesehen. Da der Flurstücksteil, auf dem die Kita gebaut werden soll, nur geringfügig von der Verunreinigung betroffen war, gab das Umweltamt aufgrund der vorliegenden Probeergebnisse bereits grünes Licht für die Erteilung einer Baugenehmigung.

RED / PI Stadt KW

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