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Samstag, März 2, 2024
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Neue Radwege für alle Teile des Kreises

Kreistag beschließt Förderung von fünf Verbindungen in Nord und Süd

1,5 Millionen Euro stellt der Landkreis Dahme-Spreewald 2022 für Planung und Bau von Radwegen zur Verfügung. Das hat der Kreistag in der vergangenen Woche beschlossen. Dabei werden fünf Anträge von Gemeinden aus allen Teilen des Landkreises bewilligt.

Gefördert wird unter anderem der zukünftige Radweg westlich der Bahn zwischen Eichwalde, Zeuthen, Wildau und Königs Wusterhausen. Die BürgermeisterInnen dieser Kommunen trafen sich im letzten Jahr dafür zu einer gemeinsamen Besichtigungstour per Rad und machten sich so für das Projekt stark. Auch die Anträge von Heidesee, Luckau und dem Amt Lieberose/Oberspreewald wurden positiv bewilligt. Die Kreistagsabgeordnete Beate Burgschweiger (SPD), die selbst täglich mit dem Rad unterwegs ist, freut sich über das Ergebnis. „Der Landkreis erfüllt nicht nur seine Aufgaben, er gibt auch wichtige politische Anreize für eine Verkehrswende mit grüner Infrastruktur“, sagt sie.

Die geförderten Maßnahmen sind Teil der Radverkehrskonzeption des Landkreises und gemäß Kreisstrukturfonds mit 80 Prozent der Gesamtkosten förderfähig. Die genehmigten Fördersummen teilen sich wie folgt auf: Zeuthen und Schulzendorf erhalten 281360 Euro für den Radwegebau an der L402 zwischen Miersdorf bis zum Kreisverkehr vor Kiekebusch. Königs Wusterhausen, Wildau, Zeuthen und Eichwalde bekommen 186.400 Euro für die Radverbindung westlich der Bahnstrecke. Heidesee wird mit 400000 Euro für den Radweg an der L 39 zwischen Prieros und Kohlberg bedacht. Die Stadt Luckau erhält 232000 Euro für den Radwegebau auf dem unbefestigtem landwirtschaftlich genutzten Weg zwischen den Ortsteilen Kreblitz, Schollen, Karche-Zaacko bis Luckau. Und im Amt Lieberose/Oberspreewald können die Gemeinden Alt Zauche und Neu Zauche mit gut 350000 Euro den Gurkenradweg herrichten. „Ich wünsche mir, dass immer mehr Gemeinden ihre Chancen zur Radverkehrsförderung erkennen und das Angebot des Kreises wahrnehmen“, betont Beate Burgschweiger. RED / PI SPD

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