Neues Fachpersonal in der Pflege

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Zeugnisübergabe in der Schule des Klinikums Dahme-Spreewald

13 neue examinierte Pflegefachkräfte und eine Pflegehelferin tragen ab sofort dazu bei, die Patientenversorgung im Klinikum Dahme-Spreewald und andernorts zu sichern. Am 28. September erhielten sie in der Heinz-Sielmann Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Lübben ihre Abschlusszeugnisse und Berufsurkunden.
Trotz des Jahrhundertsommers waren die jetzt ehemaligen Auszubildenden besonders fleißig. Für sie, 11 weibliche und drei männliche Absolventen, gab es kaum Zeit für Sommertage am kühlen See oder in der Eisdiele. Sie haben gelernt und wurden geprüft: Sechs Stunden Praxis im heißen Juli, drei schriftliche Prüfungen im noch heißeren August und drei mündliche Prüfungen im ebenfalls sehr warmen September. Nach drei Jahren Lehr- und drei Monaten Prüfungszeit haben sie ihr Examen bestanden und jetzt einen Beruf mitten im Leben.
Über strahlende Gesichter freuten sich die Medizinpädagogen, Praxisanleiterinnen und Mentoren mit Christel Scholz, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Dahme-Spreewald, Mitgliedern der Klinikumsleitung und Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums. „Wir freuen uns mit Ihnen, und wir brauchen Sie als Pflegefachkräfte. Besonders schön ist, dass einige Absolventen das Angebot ihres bisherigen Arbeitgebers angenommen haben und jetzt als examinierte Pflegefachkräfte bei uns sind“, gratulierte Michael Kabiersch den ehemaligen Auszubildenden. „Sie können sehr stolz sein, denn Sie haben einen ebenso verantwortungsvollen wie anerkannten Beruf erlernt. Manch spezieller Kurs oder Workshop hat Sie geprägt. Ihre Lehrer, die Praxisanleiterinnen und Mentoren widmen sich ihren Aufgaben sehr intensiv. Großer Dank an dieses Super-Team, das Sie auf Ihrem Weg zum heutigen Tag intensiv begleitet hat.“
Der Bedarf an Fachkräften in der Pflege steigt aufgrund des demografischen Wandels ständig. Deshalb profitiert nicht nur das Klinikum Dahme-Spreewald davon, dass die Schule eine hervorragende Ausbildung bietet. Vier der Absolventen haben das Examen sogar mit „Gut“ abgeschlossen. Die bestandenen Prüfungen sind bei einer so anspruchsvollen Ausbildungsstätte nicht selbstverständlich und hart erarbeitet. Im Vergleich zu anderen Ausbildungen sind in weniger Zeit mehr Theoriestunden zu absolvieren und zugleich ist von Beginn an die Einbeziehung in die Praxis selbstverständlich. In den individuellen Erfolgen sieht Claudia Heim, die Schulleiterin, eine schöne Bestätigung der Lern- und Lehrqualität. „Uns ist es wichtig, neben der Vermittlung von Fachwissen Raum für eigene Entwicklung zu geben“, so Claudia Heim. „Die Begegnung mit Sterben und Tod gehört zur Ausbildung dazu, ebenso die Erfahrung, wie es ist, im Rollstuhl zu sitzen. Deshalb führen wir immer wieder spezielle Seminare und Workshops durch und ermöglichen die kontinuierliche Teilnahme an Fortbildungen wie Kinästhetik.“
Am 1. Oktober 2018 begrüßt das Lehrerteam im Klinikum Dahme-Spreewald 45 neue Auszubildende. Insgesamt stehen hier über 100 Ausbildungsplätze verteilt auf die dreijährige Lernzeit zur Verfügung. Der Theorieunterricht erfolgt in der Spreewaldklinik Lübben, die praktische Ausbildung auch im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen oder den Asklepios Kliniken im Landkreis sowie an anderen Orten späterer Berufspraxis. Die Auszubildenden lernen so alle relevante Theorie und gleichzeitig die praktische Tätigkeit, intensiv begleitet durch die Praxisanleiterinnen und Mentoren.
Dr. phil. Ragnhild Münch

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