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Samstag, März 2, 2024
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Pandemie trifft Kitas von KW hart

Weniger als die Hälfte des Personals steht zur Verfügung
Stadt reagiert auf Personalengpässe 

Die Corona-Pandemie verschärft auch die Situation in den Kindertagesstätten in Trägerschaft der Stadt Königs Wusterhausen. Derzeit steht weniger als die Hälfte des Personals zur Verfügung. Dies hat mehrere Gründe. So gibt es neben dem saisonalen Krankenstand die Regelung, dass Erzieherinnen und Erzieher mit Erkältungsanzeichen zuhause bleiben müssen. Außerdem liegen in einigen Einrichtungen Coronafälle vor.

Dazu zählen derzeit die Kitas „Räuberberg“ in Niederlehme und „Steinbergwichtel“ in Zeesen. In der Kita „Räuberberg“ ist eine Corona-Erkrankung beim pädagogischen Personal bekannt. Außerdem sind zwei weitere Erzieherinnen und 15 Kinder noch bis Ende November in Quarantäne. Es handelt sich um eine geschlossene Gruppe. Bei den „Steinbergwichteln“ wurde eine Erzieherin positiv auf das Coronavirus getestet. Es befinden sich derzeit 17 Kinder in Quarantäne. Der Betreuungsschlüssel kann trotz der hohen Fehlzahlen noch gehalten werden, da im Moment auch weniger Kinder in den Einrichtungen betreut werden und die Öffnungszeiten bei einem Großteil der Einrichtungen verkürzt worden sind. „Wir dürfen uns nichts vormachen. Über kurz oder lang werden auch wir in Königs Wusterhausen ganze Einrichtungen schließen müssen“, so Bürgermeister Swen Ennullat. „Ich bedanke mich bei allen Erzieherinnen und Erziehern für ihren unermüdlichen Einsatz und bei den Eltern für das Verständnis.“ Die Kita „Pfefferkörner“ in Wernsdorf ist nach einem Coronafall wieder zur Normalbetreuung zurückgekehrt. Gleiches gilt für die Grundschule „Erich Kästner“ in Königs Wusterhausen.

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten in den Kitas und Horten verstärkte Hygienevorschriften. Vorgeschrieben ist, dass nur gesunde Kinder, Eltern und Beschäftigte in die Einrichtungen kommen dürfen. Alle Einrichtungsleitungen seien befugt zu prüfen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Betreuung weitestgehend aufrecht erhalten zu können. Die Stadt räumt dafür folgende mögliche Maßnahmen ein: ­Öffnugszeiten können bezogen auf Teilbereiche von Krippe, Kindergarten und Hort oder auf die gesamte Einrichtung temporär eingeschränkt werden. Eltern werden gebeten zu prüfen, ob alternative Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind und ihre Kinder tageweise zuhause betreut oder früher aus der Kita abgeholt werden können.

Weiterhin weist die Verwaltung auf Folgendes hin: Im Umkreis von 30 Metern um Bildungseinrichtungen, zu denen auch Kitas gehören, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Einrichtung ist zu informieren, wenn ein Kind, die Eltern oder eine mit dem Kind/den Eltern in Kontakt stehende Person an COVID-19 erkrankt. In diesen Fällen werden die Kinder nicht in der Einrichtung betreut.

RED/ PI Stadt KW

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