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Sonntag, März 3, 2024
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Parteivermögen der DDR kommt in gute Hände

Mehrere Einrichtungen und Projekte aus Dahme-Spreewald erhalten kräftige Finanzspritzen

In der Kabinettssitzung der Brandenburger Landesregierung in der vergangenen Woche wurde über die Verteilung der Mittel der Parteien- und Massenorganisationen der ehemaligen DDR („PMO-Mittel“) entschieden. Der Landkreis Dahme-Spreewald profitiert in mehrerlei Hinsicht von der Entscheidung.

Das Frauenhaus des Landkreises erhält 200000 Euro für die Erneuerung der Zimmer und Gemeinschaftsküchen sowie für weitere wohnraumverbessernde Maßnahmen. Für die Erweiterung des Gedenkortes Jamlitz/Lieberose werden 1,02 Millionen Euro vergeben. So soll das ehemalige Wohnhaus auf dem sogenannten Heinz-Grundstück saniert werden, damit Arbeitsräume, Archiv und eine Bibliothek für die Bildungsarbeit entstehen können.

Besonders erfreulich ist die Entscheidung, dass den Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen (Kieze) im Land insgesamt Mittel in Höhe von 3,7 Millionen Euro bereitgestellt werden. Damit sollen energetische Sanierungen, neue Ausstattungen sowie Erneuerungen von Sanitäranlagen oder Freizeit- und Außenanlagen finanziert werden.

Im Landkreis Dahme-Spreewald befinden sich mit den Kiezen „Hölzerner See“ und „Frauensee“ gleich zwei Einrichtungen in der Region. Der Landtagsabgeordnete Ludwig Scheetz zeigt sich mehr als erfreut über die Entscheidung. Scheetz hatte sich im Vorfeld gemeinsam mit dem jugendpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion Hardy Lux, dem Heideseer Bürgermeister Björn Langner und der Bundestagsabgeordneten Sylvia Lehmann für eine Unterstützung eingesetzt.

„Mich freut es sehr, dass gerade die Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen nach der mehr als herausfordernden Zeit in der Corona-Pandemie hier berücksichtigt wurden“, sagt er. „Mir war es immer ein wichtiges Anliegen, dass die Kieze und andere Jugendbildungs- und -erholungsstätten in den Rettungsschirmen von Bund und Ländern berücksichtigt und dass auch Mittel für die Schaffung neuer Perspektiven gefunden werden.“ Es sei noch immer eine schwere Zeit für die Einrichtungen und deren Mitarbeiter, die auch mit persönlichen Existenzsorgen verbunden seien. „Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben, dass die Einrichtungen weiterhin fester Bestandteil der jugendtouristischen Infrastruktur sind und bleiben. Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen“, so Ludwig Scheetz.

RED / PI SPD

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