Potenzialanalyse gibt Antwort: „Worin bin ich gut?“ 

7. Klasse der Gesamtschule Königs Wusterhausen verbringt einen Tag in der ZAL Wildau 

Ende Februar machte sich die Klasse 7.1 der Gesamtschule Königs Wusterhausen  auf den Weg zur Aus- und Weiterbildungsstätte ZAL Wildau.  Zielstellung war, im Rahmen der Potenzialanalyse den eigenen Stärken und Schwächen auf die Spur zu kommen.

Unter Leitung von Frau Mengs und unterstützt durch Mitarbeiter der Einrichtung durchliefen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stationen, in denen es darum ging, im Team Aufgaben zu lösen und sich dabei selbst besser kennenzulernen. Die Mitarbeiter der ZAL Wildau begleiteten die Lernenden an den Stationen und beobachteten ihr Vorgehen.

In einer kurzen Vorstellungsrunde wurde der Ablauf des Tages erläutert. Abschließend wurden Gruppen eingeteilt. Zu Beginn des Tages gaben viele der Schülerinnen und Schüler an, nicht zu wissen, welche besonderen Fähigkeiten sie auszeichnen. Dem sollte nun abgeholfen werden.

Alle Teilnehmer erhielten ein kleines Notizheft, in das im Laufe des Tages Ergebnisse und Einschätzungen notiert werden sollten. Ein computergestützter Test diente im weiteren Verlauf dazu, besondere Stärken und Schwächen sowie individuelle Neigungen zu ermitteln. Im Rahmen des PEAKUS-Systems werden Selbst- und Fremdeinschätzung in Aspekten wie Leistungsmotivation, Kommunikationsfähigkeit, Fein- und Grobmotorik und Problemlösefähigkeit vorgenommen und abschließend einander gegenüber gestellt. Grundlage sind Beobachtungen an den verschiedenen Stationen. Dies liefert den Schülerinnen und Schülern wertvolle Hinweise zu ihren individuellen Stärken.

Bei der „Berufeschmiede“ schlüpften die Jugendlichen in die Rolle eines Berufsberaters und interviewten sich gegenseitig bezüglich ihrer Neigungen und beruflichen Interessen, um am Ende ermessen zu können, welche Berufsrichtung für den Mitschüler die geeignete sein könnte.

Besondere Freude bereiteten den Schülerinnen und Schülern die praktischen Teamaufgaben, bei denen es darum ging, bestimmte Probleme als Gruppe zu lösen. Hierbei zeigte sich, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und wer in der Lage ist, planvoll vorzugehen.  So sollte an der Station “Ei aus dem Nest“ unter Beteiligung aller Gruppenmitglieder ein Ball mithilfe von Seilen transportiert werden, ohne ihn mit den Händen zu berühren.

Große Konzentration und viel Geduld war beim „Bau der Leonardo-Brücke“ nach Leonardo da Vinci gefragt. Nach langem Probieren gelang es den Gruppen am Ende immer wieder, die Brücke ganz ohne Befestigungsmaterial nur aus losen Holzlatten zusammenzusetzen.

Merkfähigkeit und räumliches Vorstellungsvermögen wurden beim „Riesenmemory“ verlangt. In einer begrenzten Zeit mussten alle Pärchen in gemeinsamer Anstrengung und nach bestimmten Regeln aufgedeckt werden.

Der erlebnisreiche Tag wurde später gemeinsam mit den Jugendlichen und ihren Eltern in der Schule ausgewertet. Nun liegt es bei den Schülerinnen und Schülern, das Beste aus den eigenen Möglichkeiten zu machen.

Weitere Informationen zur Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Königs Wusterhausen finden Sie unter
www.gesamtschule-kw.de.

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