Publikumspreis Goldener Vorhang für Oliver Mommsen

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Oliver Mommsen und Tanja Wedhorn im Stück „Die Tanzstunde“, in dem der Autist Ever und die Tänzerin Senga versuchen, den selben Takt zu finden. Foto: M. Petersohn

Theaterclub ehrt den Schauspieler für seine Auftritte in der Komödie Berlin

Oliver Mommsen wurde gestern, im Anschluss an die Vorstellung von „Die Tanzstunde“ in der „Komödie am Kurfürstendamm“ im Schillertheater Berlin mit dem Publikumspreis Goldener Vorhang für seine Darstellung des Autisten Ever geehrt. „Bereits in den vergangenen Jahren war Oliver Mommsen in der engeren Auswahl für diese Auszeichnung des Berliner Theaterclub e. V. In diesem Jahr haben sich unsere Mitglieder mit großer Mehrheit für ihn entschieden. Wir gratulieren ihm herzlich zum Goldenen Vorhang 2018“, sagt Dirk Streich, Präsident des Berliner Theaterclubs.

Theaterchef Martin Woelffer, der auch Regie geführt hat, findet: „Diese Auszeichnung ist absolut verdient.Mit großer Ernsthaftigkeit hat Oliver Mommsen sich die Rolle angeeignet. Er spielt den Autisten Ever mit unglaublichem Einfühlungsvermögen. In keinem einzigen Moment verrät er die Figur. Mit seiner Darstellung bringt er die Zuschauer zum Lachen und zum Weinen.“ Das Theater, das vor kurzem an die neue Adresse in der Bismarckstraße 110 in Berlin-Charlottenburg gezogen ist,  bekomme vom Publikum ganz viele positive Rückmeldungen zu der Inszenierung.  Dementsprechend sind auch die Besucherzahlen: Bisher haben 29000 Gäste die Inszenierung mit dem Dreamteam Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen gesehen. Die Tanzstunde läuft noch bis zum 25. November in der „Komödie am Kurfürstendamm“ im Schiller Theater.

RED

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