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Raus aufs Land

Brandenburger Immobilienpreise steigen 
im deutschlandweiten Vergleich mit am stärksten

Die Auswanderungswelle aus der Hauptstadt ins umliegende Brandenburg treibt die Immobilienpreise landesweit in die Höhe. So sind die Quadratmeterschätzwerte in Brandenburg seit 2018 um fast 40 Prozent gestiegen auf mittlerweile 2115 Euro. In Berlin hingegen stiegen die Preise im vergleichbaren Zeitraum nur noch um rund 31 Prozent auf aktuell 4090 Euro. Das hat eine Untersuchung des Immobilienmarktplatzes Scoperty (www.scoperty.de) zum gesamten deutschen Markt für Wohnimmobilien ergeben.

„An unseren Zahlen lässt sich deutlich ablesen, dass die Nachfrage auch für die Regionen aus dem unteren Preissegment steigt. Zwar liegen die Immobilienpreise in Brandenburg im bundesweiten Vergleich nach wie vor unter dem Durchschnitt. Doch wir erwarten, dass der aktuelle Preistrend anhält“, erklärt Dr. Michael Kasch, Geschäftsführer von Scoperty. Der digitale Immobilienmarktplatz hat für seine Analyse Informationen zu mehr als einer Million Objekten in ganz Brandenburg ausgewertet. Am teuersten ist Immobilieneigentum dabei in der Gemeinde Kleinmachnow mit 5001 Euro pro Quadratmeter. In der Landeshauptstadt Potsdam liegen die Quadratmeterschätzwerte bei 3531 Euro. Günstiger wird es hingegen für Immobiliensuchende im Landkreis Elbe-Elster. Dort kostet der Quadratmeter aktuell 897 Euro. „Auf der Karte in unserem digitalen Immobilienmarktbericht ist deutlich zu sehen, dass es vor allem die Landkreise im Norden und Westen und Süden von Berlin sind, die von der steigenden Nachfrage profitieren“, kommentiert Michael Kasch den Brandenburger Markt. „Lediglich der Süd-Osten und die Landkreise an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern sind bisher von der Preisexplosion verschont geblieben.“

Im bundesweiten Vergleich sind die Immobilienpreise in den vergangenen drei Jahren in kaum einer Region Deutschlands so stark gestiegen wie im Großraum Berlin. In den top zehn Landkreisen mit dem höchsten Preisanstieg seit 2018 befinden sich laut Scoperty allein acht Brandenburger Kreise. Am meisten gestiegen sind die Preise im Havelland-Kreis und Märkisch-Oderland mit jeweils rund 45 Prozent. Auf je rund 43 Prozent bringen es die Landkreise Oder-Spree und Oberhavel. „Brandenburger Immobilienbesitzer dürfen sich bundesweit über die höchsten Wertsteigerungen freuen. Der Trend dürfte auch in den kommenden Monaten nicht abnehmen, da immer mehr Menschen auf der Suche nach einem Eigenheim sind oder sich nach den Erfahrungen aus der Pandemie vergrößern wollen“, erklärt Kasch. Aktuelle Quadratmeterschätzwerte und Preistrends für alle brandenburgischen Gemeinden und Landkreise hat Scoperty in einer interaktiven Karte zur Verfügung gestellt. RED / PI Scoperty

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