Richtkrone über dem Mühlenfeld

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Im neuen Quartier am Fuße des Funkerberges von Königs Wusterhausen entstehen derzeit weitere 29 Wohnungen. Foto: WobauGe

Der zweite Bauabschnitt im neuen Wohngebiet nimmt Konturen an

Für Einwohner und Gäste weithin sichtbar drehen sich seit Monaten die Kräne am Fuße des Funkerbergs. Anfang des Monats war es dann wieder soweit. Der Bauherr, die Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen (WoBauGe), ließ die bunte Richtkrone bereits für den zweiten der vier Bauabschnitte aufziehen. Damit entstehen in diesem jüngsten Wohngebiet der Stadt „Am Mühlenfeld“ weitere 29 attraktive Wohnungen, nachdem ebenso viele schon im Frühjahr 2018 fertiggestellt wurden.

Geschäftsführer Rolf Faust bedankte sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Firma Templiner Hausbau, die trotz des späten Wintereinbruchs im März und April für einen zügigen Rohbau sorgten. „Der bisherige gute Vermietungsstand in diesem neuen Wohngebiet zeigt, dass all diese Wohnungen in der wachsenden Stadt Königs Wusterhausen dringend benötigt werden“, betonte er. Er freue sich mit jedem Mieter, der hier ein neues Zuhause findet. Etwa 40 Bewohner leben hier bereits, wobei viele von ihnen von ihren Balkonen oder Dachterrassen das Richtfest interessiert mit verfolgten.

Für Aufsehen sorgte in diesem Baufeld ein großer Findling. Ihm räumt die WoBauGe künftig einen Ehrenplatz ein und lässt ihn dafür derzeit von einem ortsansässigen Steinmetz in bronzenen Lettern mit dem Namen „Am Mühlenfeld“ gravieren. Das kommunale Unternehmen errichtet im neuen Wohngebiet schrittweise acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 120 Wohnungen für etwa 250 Bürger. Bisher einzigartig in Königs Wusterhausen – jeder zweite Aufgang erhält als besonderen Hingucker ein Staffelgeschoss mit nur einer Wohnung in der vierten Etage. Den Mietern dieser Top-Drei-Raum-Wohnung bietet sich von der Dachterrasse ein herrlicher Blick weit über die Stadt hinaus.

Im zweiten Bauabschnitt sind jetzt 17 Zwei- und zwölf Drei-Raum-Wohnungen vorgesehen, deren Größen zwischen 51 und 65 Quadratmeter beziehungsweise zwischen 76 und 84 Quadratmeter variieren. Alle Mieter können sich über Balkone oder schmucke Terrassen freuen. Modern präsentieren sich auch die offenen Küchen. Zudem befindet sich in jeder Wohnung ein Abstellraum. Die gefliesten Bäder sind mit Dusche oder Wanne ausgestattet. Und die Fußbodenheizung sagt kalten Füßen den Kampf an.

Die gesamte Wohnanlage wird durch Grünflächen, einen Holzspielplatz mit Rutsche sowie teilweise überdachte Fahrrad-Abstellplätze komplettiert. Parkplätze befinden sich direkt an der alten B 179. Sie können für monatlich 25 Euro gemietet werden. Die Baukosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf etwa 2413 Euro pro Quadratmeter und sind damit um etwa 90 Euro teurer als bei den ersten Wohnbauten im Mühlenfeld. Für WoBauGe-Geschäftsführer Rolf Faust spiegelt sich darin die allgemeine Preisentwicklung in der Baubranche wieder, die in der Region nur eine Richtung kennt: nach oben.

Auch der Zentralverband Deutsches Baugewerbe erwartet für 2018 eine Preissteigerung von drei bis vier Prozent. Ergab doch allein die jüngste Tarifrunde eine Lohnsteigerung von 6,7 Prozent. Die WoBauGe veranschlagt für die „Am Mühlenfeld“-Neubauten Kaltmieten von etwa zehn Euro pro Quadratmeter, im Staffelgeschoss von elf Euro. Acht der derzeit im Bau befindlichen 29 Wohnungen sind schon fest reserviert. Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2019 gerechnet. Interessenten finden bei der WoBauGe  Kontakt über Sabine Zieger, Rufnummer 03375/259042 und unter der Email sabine.zieger@wobauge-kw.de. red/ PI WoBauGe

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