Richtkrone über der Kita „Schatzkiste“

Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat (l.) und Marco Kirchhoff von der Firma Kleusberg auf dem Baugerüst der Kita „Schatzkiste“ in Zernsdorf. Foto: R. Anton

Die Arbeiten für die neue Kindereinrichtung in Zernsdorf liegen im Zeitplan

Jetzt hat der Betrachter ein genaues Bild, wie die Kita „Schatzkiste“ in Zernsdorf aussehen wird. In der vergangenen Woche wurde das Richtfest gefeiert. „Wir liegen im Zeitplan und ich freue mich, dass das Projekt so gut voranschreitet. Von der Planung bis zum Bauende erfolgt alles in Rekordzeit. Dafür einen Dank an alle Beteiligten“, sagte Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat.

Im Obergeschoss werden aktuell die Wände geschlossen. Die Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation ist fast fertig. Ab dieser Woche wird die Fußbodenheizung verlegt. Schon eine Woche später soll der Estrich gegossen werden. Auch das Dach ist schon fertig gedeckt, der Fenstersonnenschutz angebracht. Die Fassade ist nahezu komplett isoliert. Die Fassadenverkleidung ist bei der Fachfirma bestellt. Dabei handelt es sich um Kunststofftafeln, die eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern bedecken werden. Die Tafeln tragen verschiedene Farben – Grün- und Blautöne sowie Beige als Anlehnung an das Thema „See“. Der Außenbereich wird in drei bis fünf Wochen gestaltet.

Der Neubau der Kita „Schatzkiste“ besteht aus 28 Stahlmodulen, die im Juli aufgestellt wurden. Jedes wiegt etwa 20 Tonnen. Auf zwei Etagen entstehen rund 2000 Quadratmeter Fläche. Läuft alles nach Plan, soll die Einrichtung Anfang kommenden Jahres in Betrieb genommen werden. Vorgesehen ist ein Konzept, das teiloffene Arbeit ermöglicht. Die Planungs- und Baukosten belaufen sich insgesamt auf fast 6 Millionen Euro.

RED/ PI Stadt KW