Rund um die Uhr in Alarmbereitschaft

Königs Wusterhausens Feuerwehren rückten 2017
zu mehr als 1000 Einsätzen aus

In der vergangenen Woche stellte der Stadtwehrführer Sandro Viehöfer in der Stadtverordnetenversammlung von Königs Wusterhausen den Jahresbericht der Feuerwehr der Stadt Königs Wusterhausen für das vergangene Jahr vor. Im Jahr 2017 rückten die Feuerwehren der Stadt Königs Wusterhausen zu insgesamt 1014 Feuerwehreinsätzen aus. Den insgesamt 73 Bränden der unterschiedlichsten Kategorien stehen 806 Technische Hilfeleistungen gegenüber. Ferner wurden die Kameraden und Kameradinnen 135 Mal aufgrund des Auslösens von Brandmeldeanlagen, Übungen oder Fehlalarmen gerufen. Bei den geleisteten Einsätzen wurden 84 Personen gerettet. Der Schutz und die Sicherung von Leben ist für die Feuerwehr die wichtigste Aufgabe. Deshalb sind die Kameraden auf diese Leistungen auch besonders stolz. Bedauerlicherweise kam aber auch für fünf Personen jede Hilfe zu spät.

In der Stadt Königs Wusterhausen sind insgesamt 197 operative ehrenamtliche Feuerwehrmänner und -frauen der einzelnen Ortswehren sowie 27 hauptamtliche Kräfte im Schichtdienst tätig. Sie gewährleisten damit täglich rund um die Uhr den sicheren Brandschutz und stehen für weitere Hilfeleistung bereit. Aber auch auf den Autobahnabschnitten rund um das Schönefelder Kreuz ist auf die Feuerwehren der Stadt Verlass, wenn es zu Unfällen kommt. Besonders zeit- und arbeitsintensiv waren die Einsätze nach dem Starkregen am 22. Juni 2017 sowie nach dem Orkan am 5. Oktober 2017. Die hauptberuflichen Kräfte wurden bei 678 Einsätzen tätig, die sie meist in Zusammenwirken mit den Ortsfeuerwehren durchführten.

Damit die Kräfte der Feuerwehr ihre Einsätze kontinuierlich und gut abarbeiten können, sind eine gute Ausstattung und moderne Feuerwehrgerätehäuser unerlässlich. So wurde der Fuhrpark mit zwei Mannschaftstransportfahrzeugen und einem Rettungsboot erweitert. In diesem Jahr werden die hauptamtlichen Kräfte durch sechs neue Kollegen verstärkt. Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat bedankte sich sehr herzlich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr aller Ortsteile für ihre unermüdliche und engagierte Arbeit. Dabei schloss er auch die Familien der Feuerwehrangehörigen ein, ohne deren Rückhalt, Verständnis und Unterstützung eine Tätigkeit im Feuerwehrdienst nicht möglich wäre. Hinsichtlich künftiger Einsätze wünscht Swen Ennullat allen Kameradinnen und Kameraden auch eine stets gesunde und wohlbehaltene Rückkehr.

red

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