Schallschutz dank richtigem Bodenaufbau

Hauseigentümer sollten beim Bodenaufbau für ausreichenden Schallschutz sorgen. Die Kombination aus Wabenschüttung und Gipsfaser Estrich-Elementen sorgt für mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden. Foto: txn/ Fermacell

Wie man Fußböden leicht von den Wänden akustisch entkoppelt

Ein ruhiges Zuhause, um sich ungestört vom Alltagsstress erholen zu können – wer wünscht sich das nicht? Die Voraussetzung dafür ist ein funktionierender, durchdachter Schallschutz. Was viele nicht wissen: Dabei kommt es besonders auf den Fußbodenaufbau an.

So muss unter anderem der Estrich mit sogenannten Randdämmstreifen entkoppelt sein, da sich Trittschall sonst über die Mauern ins ganze Haus überträgt. Vor allem alte Fußböden bieten keinen ausreichenden Schallschutz, der modernen Standards genügt. Dabei ist eine nachträgliche Trittschalldämmung dank spezieller Wabenschüttungen schneller realisiert als viele denken: Zunächst werden an den Wänden Randdämmstreifen verlegt, die den Fußboden akustisch von den Wänden entkoppeln. So wird der Schall nicht mehr weitergeleitet. Anschließend werden fermacell Estrich-Waben vollflächig auf den Dielen verlegt und mit einer mineralischen Schüttung befüllt. Direkt im Anschluss kommen die Trockenestrich-Elemente auf den Boden.

Bewährt haben sich Gipsfaser Estrich-Elemente mit Mineralwoll- oder Holzfaserkaschierung. Die handlichen Platten werden miteinander verklebt und verschraubt. Bereits einen Tag später kann der gewünschte Fußbodenbelag – Auslegware, Laminat oder auch Fliesen – verlegt werden. Der Fußbodenaufbau mit Trockenestrich-Elementen empfiehlt sich nicht nur in Altbauten, sondern kommt auch in Neubauten immer häufiger zum Einsatz. Dadurch entfallen die langen Trocknungszeiten herkömmlicher Nassestriche. Gleichzeitig können Nachteile wie der Feuchteeintrag ins Gebäude sowie der Energieaufwand und das Risiko der Verformung während der Trocknungsphase vermieden werden. Unter www.fermacell.de finden sich weitere Informationen zu schalldämmenden Bodensystemen und zu modernen Trockenestrichen. txn