Schleuse Alt Schadow 
muss repariert werden

Bis zum Sommer kein Motorbootverkehr zwischen Neuendorfer See und Schwielochsee möglich

Die Schleuse Alt Schadow muss nach erneuter Baubegutachtung durch das Landesamt für Umwelt (LfU) aufgrund unzureichender Standsicherheit gesperrt werden. Durch die nunmehr erforderlichen Baumaßnahmen kommt es bis zum Beginn der Sommersaison zu Einschränkungen des Motorbootsverkehrs auf der Spree zwischen dem Neuendorfer See und dem Schwielochsee.

Bislang ging das Landesamt für Umwelt davon aus, dass ein Weiterbetrieb der Schleuse durch jährliche Instandsetzungsmaßnahmen an den stark beanspruchten Holztoren gesichert werden kann. Das ursprüngliche Ziel, die Nutzbarkeit der mehr als 100 Jahre alten Schleuse bis zur Fertigstellung eines Ersatzneubaus durchgehend zu erhalten, ist nicht zu erreichen. Die aktuelle Bauwerksüberprüfung ergab erhebliche statische Probleme.

Deshalb hat das Amt den Wasser- und Bodenverband Nördlicher Spreewald beauftragt, die Beseitigung der Schäden vorzunehmen. In Zusammenarbeit mit spezialisierten Firmen wurden bereits die Schleusenkammer trockengelegt und die Tore ausgebaut. Ein Stahlwasserbauer wird sie wieder instand setzen. Die Wiederinbetriebnahme der Schleuse ist im Juli 2019 geplant. Paddler und Ruderer können während der Bauzeiten ohne Einschränkungen die vorhandenen Einstiegs- und Umtragemöglichkeiten nutzen. Am Glower See und an der Wehranlage Leibsch werden Hinweisschilder aufgestellt, um Wassersportler über die Einschränkungen zu informieren. Während der Bauphase können Fragen zum Stand der Baumaßnahmen an das Landesamt für Umwelt uner der Rufnummer 03546/2783700 bzw. per Mail an: wolfgang.haas@lfu.brandenburg.de gerichtet werden.

RED/ PI Landesregierung