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Schulumzug nach den Winterferien

Neubau des staatlichen Gymnasiums Schönefeld ist auf der Zielgeraden

Der Neubau des ersten staatlichen Gymnasiums in Schönefeld befindet sich auf der Zielgeraden. Bis zu 550 Schülerinnen und Schüler von der siebten bis zur zwölften Jahrgangsstufe können aller Vorraussicht nach ab Ende der Winterferien im Februar 2020 in der dreizügigen Bildungseinrichtung an der Pestalozzistraße unterrichtet werden. Das ist das Ergebnis der jüngsten Baubesichtigung mit Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge. Die Anwesenden – darunter der Architekt und die Schulleiterin – zeigten sich übereinstimmend zufrieden darüber, dass das neue Gebäude seinen Betrieb zum zweiten Schulhalbjahr 2019/20 aufnehmen kann.

Dafür laufen die restlichen Bauarbeiten am neuen Schulgebäude, das sich in S-Bahnnähe am Dorfanger befinden wird, derzeit auf Hochtouren. Es entsteht ein in zwei Komplexe gestaffeltes Gebäude mit Satteldach, dessen drei Stockwerke über einen gemeinsamen Treppenaufgang miteinander verbunden sind. Im barrierefreien Gebäude haben auf gut 5000 Quadratmetern moderne Unterrichts- und Funktionalräume, helle Flure und breite Treppenhäuser sowie eine multifunktionale Aula ihren Platz. Insgesamt verfügt das Gymnasium über eine Grundstücksfläche von knapp 10000 Quadratmetern. Auf dem Schulhof, dessen Gestaltung ebenfalls fast abgeschlossen ist, verteilen sich ein Amphitheater samt Sonnensegel, Pausensportflächen und Fahrradstellplätze. Auf dem Areal direkt neben dem Schulkomplex wird eine Dreifeldsporthalle errichtet, die auch noch im kommenden Jahr in Nutzung gehen soll.

„Der Neubau dieses Gymnasiums ist ein großes Projekt für unseren Landkreis gemeinsam mit der Gemeinde Schönefeld, das wir in vergleichsweise kurzer Zeit nun nahezu realisiert haben“, würdigt Landrat Stephan Loge. „Ich danke allen, die sich für dieses Vorhaben eingesetzt haben und die sich an seiner Durchführung beteiligen, vor allem der Gemeinde Schönefeld als Bauherr der neuen Schule und der Schulleitung für ihre Geduld. Mit der neuen Bildungseinrichtung tragen wir als Schulträger den wachsenden Bedarfen Rechnung und schaffen mit seiner modernen Ausstattung zugleich beste Voraussetzungen, um schulische Erfolge zu ermöglichen“.

Die Gemeinde Schönefeld hatte das Baugrundstück dafür zur Verfügung gestellt und die Errichtung als Bauherr übernommen. Der Landkreis hat seinerseits die Planung und Vergabe übernommen und wird Mieter des Gebäudes. Beide investieren in den großzügig und zukunftsorientiert geplanten Schulneubau insgesamt rund 13 Millionen Euro. Der Baustart war im Frühjahr 2018 erfolgt, nachdem die Baugenehmigung im Dezember 2017 erteilt worden war. Das Gymnasium strebt eine sprachlich orientierte Ausrichtung mit der Option auf bilingualen Unterricht an. Aufgrund der rasanten Entwicklung der Schülerzahlen wurde das Gymnasium in Schönefeld bereits zum vergangenen Schuljahr 2018/2019 eingerichtet. In einer Immobilie am Schwalbenweg wurde dafür eine Interimslösung geschaffen. Mit der Fertigstellung des neuen Gymnasialgebäudes in wenigen Monaten kann schließlich der Umzug in die Pestalozzistraße erfolgen. Auf Basis der Schulentwicklungsplanung ist durch den Landkreis langfristig zudem die Errichtung eines weiteren, fünfzügigen Gymnasiums am Standort Schönefeld vorgesehen.

RED/ PI LDS

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