Sport unterm Hallendach

Weitere Lockerungen für den Breiten- und Freizeitsport in Brandenburg

Für den Breiten-und Freizeitsport in Brandenburg sind weitere Lockerungen beschlossen worden. Seit dem 28. Mai 2020 darf wieder unter Auflagen in Hallen Sport getrieben werden. Ab 13. Juni 2020 dürfen Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen wieder öffnen.

Schon seit letztem Donnerstag kann in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Turn- und Sporthallen, Fitness- und Tanzstudios sowie ähnlichen Einrichtungen wieder kontaktlos in geschlossenen Räumen trainiert werden, Voraussetzung ist ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept. Damit sind Indoor-Sportarten wie Tanzen, Fitness, Gymnastik, Tischtennis und Kegeln – unter Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, ohne Begrenzung der Gruppenstärke – wieder möglich. Ab 13. Juni 2020 können Schwimm-,­ Spaß-,
Freizeit- und Thermalbäder sowie sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen wieder Gäste empfangen.

„Mit der Öffnung der Sporthallen für den Breiten- und Freizeitsport kommen die Branderburgerinnen und Brandenburger weiter in Bewegung“, sagt Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst. „Sport gehört zum Alltag und zum Lebensgefühl der Menschen. Sport und Bewegung stärken die Gesundheit, die Lebensqualität und fördern das soziale Leben und die Integration in unseren Städten und Dörfern.“ Jetzt seien die Vereine und privaten Betreiber aufgefordert, verantwortungsbewusst eben im Interesse der Gesundheit ihrer Mitgleder und Kunden zu handeln. „Die Öffnung der Sporthallen ist ein weiterer langersehnter Schritt für die Vereine“, ergänzt Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg (LSB). „Der LSB fordert alle Vereine auf, die Schutzmaßnahmen dringend einzuhalten und bittet alle politischen Entscheidungsträger in den Regionen, die Vereine durch die zeitnahe Öffnung der Sportanlagen zu unterstützen.“

Sportstättenanbieter und -betreiber sowie Sportvereine sind aufgefordert, durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Der Zugang zur Sportanlage ist so zu gestalten, dass:

alle Personen stets einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten,

keine Ansammlungen von Personen entstehen,

regelmäßig Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen erfolgen, insbesondere bei der Nutzung von Geräten,

ein regelmäßiger und stündlicher Austausch der Raumluft durch Frischluft erfolgt und

die Kontaktdaten der Nutzenden erhoben werden.

Alle Sportlerinnen und Sportler müssen zudem durch deutliche Hinweise auf die Hygiene- und Abstandsregeln aufmerksam gemacht werden.

RED/ PI Landesregierung