Startschuss für Kita-Neubau

Fachbereichsleiter René Klaus, Bürgermeister Swen Ennullat sowie Ingo Vogler und Birk Wagner von der Schneider Systembau GmbH (v.l.n.r.). Foto: Stadt KW

Die Einrichtung in Königs Wusterhausen soll bis Juli 2019 fertig sein

In der zurückliegenden Woche unterzeichneten Bürgermeister Swen Ennullat und der Geschäftsführer der Schneider Systembau GmbH Ingo Vogler den Vertrag zum Neubau einer Kindertagesstätte im Ortsteil Königs Wusterhausen. Die auf dem 6300 Quadratmeter großen Grundstück in der Rosa-Luxemburg-Straße 7c geplante Einrichtung für etwa 60 Krippenkinder sowie 162 Kita-Kinder wird nicht, wie ursprünglich vorgesehen, in einer modularen Bauweise gebaut. Die Firma Schneider Systembau GmbH, die als Totalunternehmer auftritt, hatte sich bei der vorangegangenen europaweiten Ausschreibung mit einer Bauweise aus monolithischem Mauerwerk der Außenwände, Stahlbetonmassivdecken und einem Gründach beworben und den Zuschlag erhalten. Die Stadt hatte sich entschieden, die Art der Bauweise nicht vorzuschreiben und die Angebote insbesondere auch hinsichtlich des Fertigstellungstermins auszuwerten. Die Modularbauweise konnte hier letztlich nicht punkten.

Die Stadt Königs Wusterhausen kann die Kindertagesstätte schlüsselfertig von der Firma aus Radeburg, die das Projekt gemeinsam mit dem Architekturbüro KKS sowie dem Büro für Landschaftsarchitektur Blaurock aus Dresden abwickelt, unter Berücksichtigung einer Baugenehmigungsphase von drei Monaten voraussichtlich im Juli 2019 übernehmen. Mit der Unterzeichnung des Vertrages zu dem 7,9 Millionen Euro teuren Projekt sei der Grundstein gelegt für den Neubau einer weiteren, modernen Kinderbetreuungseinrichtung in der Stadt, so Bürgermeister Swen Ennullat. Er freut sich, dass damit künftig 22 Kitaplätze zusätzlich angeboten werden können. Das Plus kommt dadurch zustande, weil die Kita Spielspaß, die als Integrationseinrichtung nicht mehr den baulichen Standards entspricht, nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen wird. An deren jetzigem Standort soll dann wiederum ein Neubau entstehen.

red/ PI Stadt KW

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