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Streifzug durch summende Wiesenwelt

Führung zum World Ranger Day durch Landschaft am Teupitzer See

Anlässlich des World Ranger Days am 31. Juli laden NaturwächterInnen aus dem Naturpark Dahme-Heideseen zu einer Führung durch die abwechslungsreiche Landschaft südlich des Teupitzer Sees ein. Treffpunkt ist am Sonntag, 31. Juli, 10 Uhr nahe Teupitz. Der genaue Ort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, was eine Anmeldung bis 28. Juli zwingend erforderlich macht. Kontakt ist unter der Rufnummer 033768/50118 oder per Mail an dahme-heideseen@naturwacht.de möglich. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, Getränke und etwas Verpflegung, bei Bedarf Mückenschutz empfohlen.

Es geht auf eine 6 Kilometer lange Wanderung ins Naturschutzgebiet Mühlenfließ-Sägebach. Weite Feuchtwiesen, die vom Mühlenfließ und dem Sägebach durchzogen werden, geben diesem Gebiet seine Charakteristik. Dieser spezielle Lebensraum wird von zahlreichen Insekten bewohnt. Die Teilnehmer halten gemeinsam mit den Rangern nach Schmetterlingen Ausschau und beobachten, was in dieser Wiesenwelt flattert, zirpt und summt. Der Weg wechselt zwischen Wiese und Wald.

Unterwegs werden die Ranger über ihren Berufsalltag und die Arbeit der Kollegen in anderen Kontinenten berichten. Weltweit haben Ranger die gemeinsame Aufgabe, Naturschätze zu bewahren und sich für eine intakte Umwelt einzusetzen. Ihre Anforderungen und Arbeitsbedingungen sind jedoch von Region zu Region sehr unterschiedlich. Es ist nicht selbstverständlich, dass Ranger ihren Beruf in Frieden und ohne Angst ausüben können. Mancherorts setzen die hauptamtlichen NaturschützerInnen sogar ihr Leben aufs Spiel. Daran erinnert jedes Jahr der World Ranger Day. Alle eingehenden Spenden des Tages kommen einem Ranger Projekt in El Salvador zugute.

Die RangerInnen der Naturwacht Brandenburg arbeiten seit über 30 Jahren in 15 Großschutzgebieten erfolgreich in der Mittlerrolle zwischen Mensch und Natur. Auf rund 9.000 Quadratkilometern – einem Drittel der Landesfläche – erfassen sie Daten zu Tier- und Pflanzenbeständen, Grundwasserspiegeln sowie zur Qualität von Gewässern. Zudem setzen sie zahlreiche Naturschutzmaßnahmen um und kontrollieren deren Erfolg.

Gleichzeitig sind die 87 Rangerinnen und Ranger ansprechbar für alle, die in den Nationalen Naturlandschaften leben, arbeiten oder zu Gast sind. Sie begleiten jährlich rund 10.000 Interessierte auf mehr als 500 geführten Touren, teilen ihr Wissen und sensibilisieren für richtiges Verhalten in den Schutzgebieten. Damit stärken sie auch den Naturtourismus in der Region. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE. In ihrer Arbeit mit Junior-Ranger-Gruppen oder in Schul-AGs wecken die RangerInnen Interesse an Natur- und Umweltschutz.Rund 400 Freiwillige unterstützen die Naturwacht Brandenburg bei diesen vielfältigen Aufgaben. Seit 1997 arbeitet die Naturwacht unter dem Dach der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. Mehr Informationen gibt es auf www.naturwacht.de.

RED / PI Naturwacht Brandenburg

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