Talente hier halten

SchulRat am Sportcampus und Netzhoppers vereinbaren Kooperation

Am vergangenen Dienstag unterschrieben Dr. Kristof von Platen von der SchulRat Bildungsprojekte KG und Dr. Hans-Jochen Rodner von den Netzhoppers in der Bestenseer Landkost-Arena eine Kooperationsvereinbarung. Gemeinsamt mit dem brandenburgischen Volleyballverband e.V. wollen der SchulRat und die Netzhoppers damit eine Initiative zur Förderung des männlichen Volleyballs in der Region voranbringen. Inhalt der Kooperationsvereinbarung ist es, jungen talentierten Volleyballern vor Ort sowohl eine leistungssportliche als auch schulische und berufliche Perspektive zu geben. Für den sportlichen Teil der Entwicklung der Talente stehen die Netzhoppers mit ihrer Bundesliga-Mannschaft. Den schulischen Teil deckt der Sportcampus der Villa Elisabeth Privatschulen in Bestensee ab, der dabei von der SchulRat KG unterstützt wird.

Dr. Kristof von Platen ist geschäftsführender Gesellschafter der SchulRat Bildungsprojekte KG. Mit diesem Unternehmen bietet er zahlreiche bildungsnahe Dienstleistungen an – u.a. den Sportcampus.

Der Sportcampus ist ein Modell zur Errichtung eines unabhängigen Leistungszentrums und versteht sich als integrierendes Bindeglied zwischen Schule, Sport und beruflichen Perspektiven. Junge, engagierte Sportlerinnen und Sportler aus den verschiedensten Sportbereichen (u.a. Golf, Tennis, Bowling, Reiten und Volleyball) werden durch die SchulRat Bildungsprojekte KG sowohl auf ihrem schulischen, als auch auf ihrem sportlichen Weg begleitet und betreut. Viele Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler sowie deren Familien spüren das permanente Spannungsfeld, das durch die hohe Trainingsfrequenz und die Teilnahme an Wettkämpfen bei gleichzeitig hohen schulischen Anforderungen entsteht.

Durch das breite Spektrum an koordinierenden Dienstleistungen leistet die SchulRat Bildungsprojekte KG einen wichtigen Beitrag, um dieses Spannungsfeld wirkungsvoll und nachhaltig zu entlasten und ermöglicht den Sportlerinnen und Sportlern – unabhängig vom sportlichen Erfolg – die Erreichung der angestrebten Bildungsabschlüsse und damit eine berufliche Perspektive.

„Für unser Volleyball-Projekt ist es natürlich ein Glücksfall, dass wir einen Bundesligaverein hier vor Ort haben“, sagte Kristof von Platen am Rande der Veranstaltung. Ähnlich sieht das auch Manuel Rieke, der langjährige Kapitän des Bundesliga-Teams und heutiger Nachwuchstrainer der Netzhoppers. Er soll federführend das Projekt mit Leben füllen. „Das kann richtig gut laufen. Und wir werden in die Lage versetzt, erstmals unseren Talenten hier eine Perspektive zu bieten“, so Manuel Rieke.  Das unterstrich auch der Präsident des brandenburgischen Volleyballverbandes Dr. Martin Fritzenberg: „Wir haben in der Vergangenheit sozusagen automatisch unsere talentiertesten Nachwuchs-Volleyballer nach Berlin zum VCO ziehen lassen, weil wir im Land keine Möglichkeiten hatten, sie an den Spitzensport heranzuführen. Das hat sich inzwischen geändert. Unsere Prämisse, die auch durch dieses Projekt hier in Bestensee maßgeblich unterstützt wird, lautet nun, die Talente hier im Land zu halten.“          T+F: VE

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

*

Willkommen auf kw-kurier.de!

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies ein. Durch das Weitersurfen auf kw-kurier.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen „Cookies, Webanalyse-Dienste und Social Media“.