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Sonntag, März 3, 2024
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Tierheime brauchen Unterstützung

SPD stellt im Kreistag Antrag für bessere 
Finanzierung der beiden Einrichtungen in LDS

Während der Coronazeit schafften sich viele Menschen ein Haustier an. Viele finden nun nicht mehr die Zeit, um sich genügend um sie zu kümmern. Deshalb werden seit Längerem wieder mehr Tiere auf der Straße ausgesetzt oder landen im Tierheim.

Deshalb setzt sich die SPD im Kreistag Dahme—Spreewald dafür ein, dass der Landkreis die Tierheime finanziell unterstützt. Denn auch die beiden Einrichtungen in LDS seien längst an ihrer Belastungsgrenze. Während sie sich einerseits um mehr Tiere kümmern müssen, sind sie andererseits oft unterfinanziert und können sich nur durch besonderes Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Wasser halten. Der deutsche Tierschutzbund e.V. warnt, dass die Spendeneinnahmen bei mehr als der Hälfte der Vereine gesunken sind. Gleichzeitig haben 86 Prozent der Tierheime Baubedarf, den sie nicht umsetzen können, weil das Geld fehlt.

Für die artgerechte Versorgung von Fundtieren sind in Deutschland die Kommunen zuständig. In einem Antrag fordert die SPD-Fraktion, dass geprüft werden soll, welche Bedarfe bei den zwei Tierheimen im LDS bestehen und welche Gelder aus dem Haushalt dafür eingesetzt werden können. „Die Zunahme der Fundtiere in Landkreis stellt ein großes Problem für unsere beiden Tierheime dar. Wir sind als Landkreis hier in der Verantwortung, unsere Tierheime zu unterstützen“, begründet Fraktionsvorsitzender Thomas Irmer. „Die wichtige Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tierheimen muss angemessen gewürdigt werden. Wir hoffen darauf, dass der Landkreis ihnen bei ihrer Arbeit ein wenig unter die Arme greifen kann.“

RED / PI SPD LDS

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