Top-Mediziner mit Können und Empathie

Der Gynäkologe Dr. Rüdiger Müller vom Klinikum Dahme-Spreewald gehört zu den Top-Spezialisten seines Fachs. Foto: Klinikum

Dr. Rüdiger Müller vom Klinikum Dahme-Spreewald ist bundesweit einer der besten Gynäkologen 

Erstmals vergab in diesem Jahr der FOCUS das Qualitäts-Siegel an Top-Mediziner für gynäkologische Operationen. In das bundesweit bekannte und geschätzte Ranking, das auf Erhebungen eines wissenschaftlichen Befragungsinstituts beruht, wurde auf Anhieb Dr. Rüdiger Müller, Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Dahme-Spreewald, aufgenommen. Er zählt somit zu den besten Experten für operative Therapien bei gynäkologischen Erkrankungen. Dies umfasst alle Bereiche der speziellen operativen Gynäkologie wie Myome, Verwachsungen, Zysten und urogynäkologischen Erkrankungen und schließt die Therapie von gynäkologischen Krebserkrankungen und Brustkrebs ebenso ein wie Endometriose.

„Von der Aufnahme in die renommierte Focus-Liste waren wir angenehm überrascht“, freut sich Geschäftsführer Michael Kabiersch, „weil die gesamte Teamarbeit von Ärzten, Pflege und auch Praxisärzten gewürdigt wird.“ Dr. Rüdiger Müller selbst sieht in dem Siegel eine Bestätigung, „dass der Weg der minimal invasiven Therapie, den wir seit vielen Jahren gehen, im Sinne unserer Patientinnen und in Bezug auf die Ergebnisse von gynäkologischen Operationen richtig ist.“ Mit diesem Wissen wirkt er seit dem Jahr 2000 am Klinikum Dahme-Spreewald. 

Alle Patientinnen profitieren von modernsten diagnostischen Verfahren und Therapien. Sie fühlen sich nicht nur bestmöglich versorgt, sondern schätzen auch den Respekt, der ihnen am Klinikum entgegengebracht wird. Denn kaum etwas ist privater, intimer als Frauenleiden. Vertrauen in die ärztliche Kunst ist da unerlässlich. Leider kommt es aber immer wieder vor, dass das Team um Dr. Müller Befunde an den  Eierstöcken operiert, welche größer als 15 Zentimeter sind, was mikroinvasive Verfahren unmöglich macht. So gelang in kurzer Zeit zweimal die Entfernung von Riesencystomen an den Eierstöcken. Diese Tumoren wogen mehr als 17 Kilogramm und hatten einen Durchmesser von über vierzig Zentimetern. Solche Befunde sind selbst für einen erfahrenen Arzt wie Dr. Müller außergewöhnlich. Regelmäßige gynäkologische Kontrolluntersuchungen ließen aber solche Entwicklungen ausschließen und derart komplizierte Operationen vermeiden. 

Dank seiner besonderen Kompetenzen erhielt Dr. Rüdiger Müller bereits 2006 als einer der ersten Ärzte die höchste Qualifikation in minimal-invasiver gynäkologischer Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. 2009 folgte im Achenbach-Krankenhaus die Erst-Zertifizierung als Klinisches Endometriosezentrum in Königs Wusterhausen. Bei der letzten Re-Zertifizierung nannten die Gutachter es „exzellent geführt“ und hoben neben der operativen Expertise hervor, dass sich der Spezialist „die Zeit nimmt, die die Patientin benötigt. Die Patientinnen profitieren vom hohen Ausbildungsniveau der Ärzte und Mitarbeiter sowie einem großen Engagement von Dr. Müller.“ Für die Behandlung sind in Deutschland 80 Einrichtungen als Zentrum zertifiziert, darunter zwölf klinische und zehn klinisch-wissenschaftliche. Seit 2014 ist die Abteilung von Rüdiger Müller darüber hinaus anerkanntes Ausbildungszentrum der AGE. Somit ist  Königs Wusterhausen das einzige in den östlichen Bundesländern und eines von nur zwanzig bundesweit.

Weitere Zertifikate bestätigen die Qualität der medizinischen Kompetenz des Chefarztes. 2016 erhielt er von der Deutschen Krebsgesellschaft die Qualifikationsurkunde „Senior Mammaoperateur“. Damit bestätigt die Zertifizierungskommission, dass die fachlichen Anforderungen, die an Brustkrebszentren gestellt werden, erfüllt sind. In der Fachgruppe der Landesgeschäftsstelle Qualitätssicherung Brustkrebs in Brandenburg engagiert sich Dr. Müller für die Qualität der gynäkologischen Operationen. Im FOCUS-Ranking wird solches Engagement ebenso berücksichtigt wie Befragungen bei Fachgesellschaften, Ärzten und Empfehlungen von Patientenverbänden und Selbsthilfegruppen. 

Dr. Ragnhild Münch

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