Trotz Niederlage gut gekämpft

Netzhoppers verloren gegen BR Volleys mit 0:3 im Pokal

Das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf: Zwar verloren die Netzhoppers am Sonntagnachmittag vor 850 Zuschauern in Bestensee das Achtelfinale des Volleyball-Pokals gegen den großen Favoriten BR Volleys mit 0:3 (19:25, 22:25, 19:25). Der zehnfache deutsche Meister und Supercup-Gewinner ist in dieser Saison noch ungeschlagen. Aber so groß waren die Unterschiede nicht. Der Außenseiter kämpfte tapfer – der große Favorit aus Berlin kam erst spät richtig ins Spiel. Auch weil sich Fehler ins Spiel der Netzhoppers einschlichen. Mehrmals wechselte die Führung, doch im 3. Satz schwanden bei den KWern die Kräfte. Anschließend zog der Favorit mit einem starken Angriffsspiel davon. Netzhoppers-Coach Mirko Culic war nach der Begegnung nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. „Wir haben im ersten Satz gute Chancen. Unnötige Fehler im Angriff in der entscheidenden Phase haben uns den Satzgewinn gekostet. Einen ähnlichen Verlauf gab es bei uns auch im zweiten Durchgang. Meine Mannschaft hat über alle drei Sätze eine ansprechende Leistung gezeigt. Zu mehr ist sie derzeit nicht in der Lage, wenn es gegen ein Spitzenteam wie gegen die BR Volleys geht. Am Ende hat sich auch die individuelle Klasse der Volleys durchgesetzt.“ KWs Hauptangreifer Casey Schouten musste zudem Mitte des dritten Satzes mit einer Knöchelverletzung das Feld verlassen. „Ich glaube, die BR Volleys werden in dieser Saison erneut die stärkste Mannschaft der Liga sein. Ich sehe keinen anderen Bundesligisten, der den Berlinern im Kampf um den Pokaltitel und die Meisterschaft Paroli bieten kann“, ist sich Außenangreifer Dirk Westphal sicher. Für die Netzhoppers geht es am Samstag, 09. November, mit einem Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen weiter. Anpfiff ist 18 Uhr. UR/F: DJ